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Aktuelles

21.04.16

Jugendring stellt „Meinungswand“ als weiteres Element der Kinder- und Jugendbeteiligung vor

Am 21.04.2016 enthüllte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Jugenddezernent Thomas Krützberg die Duisburger Meinungswand im Eingangsbereich des Rathauses. Im Rahmen der Kampagne „umdenken: jung denken!“ des Landesjugendrings NRW macht der Duisburger Jugendring mit der Wand die Wünsche und Bedürfnisse junger Duisburger für die Entscheidungsträger im Rathaus sichtbar.
„Wir freuen uns, dass die Meinungswand ihren Platz am Eingang des Ratssaals gefunden hat,“ kommentiert Jugendring-Vorsitzende Jennifer Jonczyk die Aufstellung. „Jetzt wir bauen darauf, dass viele Verbände, Vereine, Schulen, Gemeinden oder die Bürgervereine die mobile Wand nutzen, damit Kinder und Jugendliche ihre Botschaft direkt an die Ratsleute loswerden können,“ erklärt Jonczyk.
Die Meinungswand ist ein weiteres Element auf dem Weg zu mehr Beteiligung von jungen Duisburger Bürgern: Parallel zur Übergabe wertet der Jugendring eine Online-Befragung unter jungen Duisburgern aus. Weiterhin unterstützt er die Vernetzung der Schülervertretungen in Duisburg. „Wer positive Erfahrungen mit Politik und Demokratie gemacht hat, der wird für extremistische und radikale Ansichten schwerer zu gewinnen sein,“ erläutert Jennifer Jonczyk den präventiven Charakter von Jugendbeteiligung.
Die Meinungswand ist ein stabiles Whiteboard, das demontierbar und transportabel ist. Über den Jugendring können interessierte Organisationen die Wand ausleihen, damit Kinder und Jugendliche im Rahmen von Veranstaltungen o. ä. die Gelegenheit haben, ihre Botschaft an Politik und Verwaltung aufzuschreiben. Anschließend ist die beschriebene Wand vor dem Ratssaal für alle Politiker und Verwaltungsmitarbeiter bis zur nächsten Ausleihe sichtbar.
Der Jugendring organisiert nicht nur den kostenlosen Verleih der Wand, sondern dokumentiert auch die Einträge der Jugendlichen. Am Jahresende stellt der Jugendring den Ratsleuten eine Dokumentation der Einträge zur Verfügung.
„Einen festen Einsatztermin hat die Wand schon,“ berichtet Jennifer Jonczyk, und ergänzt, dass die Größe der Wand auf dem Weltkindertag sicherlich kaum ausreichen wird, um alle Botschaften aufzunehmen.
Wer Interesse hat, die Wand auszuleihen kann sich beim Jugendring Duisburg informieren:

Jugendring Duisburg
Claubergstraße 20-22
47051 Duisburg
mail@jugendring-duisburg.de
Tel.: 0203/26246

 

21.04.16

Politische Positionierung der Konferenz der Großstadtjugendringe zur Arbeit mit jungen Geflüchteten

Auf der Jahrestagung der Großstadtjugendringe vom 15.-17.04.2016 in Dortmund haben die Großstadtjugendringe einstimmig folgende Erklärung beschlossen:

Jugendringe und Jugendverbände sind Interessensvertreter aller Kinder und Jugendlichen, dazu gehören selbstverständlich auch junge Geflüchtete. Jugendringe wissen um die Vielfalt und Unterschiedlichkeit ihrer Mitgliedsverbände und ermutigen sie, in der Arbeit mit jungen Geflüchteten aktiv zu werden. Jugendringe und Jugendverbände verstehen sich nicht als Ausfallbürge für fehlende professionelle Angebote. Die Beteiligung geflüchteter Kinder und Jugendlicher sehen wir nicht als Konkurrenz zu oder Verdrängung von bestehenden Angeboten, sondern als Öffnung und Weiterentwicklung und Ergänzung unserer Arbeit.

Ressourcen – Was wir können:
- Durch verlässliche und kontinuierliche Angebote bieten wir Stabilität und Normalität. Demokratische Strukturen und eine hohe Transparenz unserer Arbeit vermitteln auch Menschen, die belastende Erfahrungen gemacht haben, Sicherheit.
- Jugendverbände machen bereits vielfältige qualifizierte Angebote.
- Jugendringe und Jugendverbände wissen um die besonderen Anforderungen der Arbeit mit jungen Geflüchteten.

Unsere Forderungen:
- Für junge Geflüchtete gilt uneingeschränkt die UN-Kinderrechtskonvention. Ebenso haben sie Anspruch auf alle Leistungen und den Schutz des SGB VIII.
- Die Zuständigkeit/Ansprechbarkeit der kommunalen Behörden muss vereinfacht werden und es müssen Strukturen hergestellt werden.
- Wir erwarten, dass Jugendverbänden mit ihren Angeboten als Partner in der Arbeit mit jungen Geflüchteten wahrgenommen werden.
- Die Kommunen nehmen erreichbare Ansprechpartner*innen für Ehrenamtliche in die Leistungsbeschreibungen von Trägern von Flüchtlingseinrichtungen auf.
- Wir fordern eine Finanzierung der langfristigen und zusätzlichen Arbeit.
- Jugendringe und Jugendverbände benötigen Zeit zur Entwicklung, Etablierung und Qualifizierung von Angeboten.
- Wir fordern eine flexible und bedarfsgerechte Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit.

 

16.03.16

Jugendring wählt Frauenpower

Am Dienstag Abend wählten die Vertreter der 20 im Duisburger Jugendring organisierten Jugendverbände in Rheinhausen einen neuen Vorstand. Novum dabei: Mit der neuen Vorsitzenden Jennifer Jonczyk (Bund der deutschen katholischen Jugend) und den beiden Stellvertreterinnen Kristina Risch (DGB-Jugend) und Bettina Winnig (Sportjugend) werden die Jugendverbände ausschließlich weiblich vertreten.

„Gerade vor dem Hintergrund von AfD-Wahlerfolgen und montäglichen Pegida-Demos in Duisburg, ist es Ziel unserer Arbeit, Kinder und Jugendliche stärker in demokratische Prozesse in unserer Stadt einzubinden,“ erklärt die frischgewählte Jennifer Jonczyk. „Wer gute Erfahrungen mit Verantwortung und Demokratie gemacht hat, radikalisiert sich nicht so schnell,“ ergänzt sie. Jugendarbeit und Jugendbeteiligung wirkten auch im Bereich politischer Bildung präventiv, so Jonczyk weiter.

Neben der Verabschiedung und dem Dank für den scheidenden Vorsitzenden Pascal Rusche war die erste Amtshandlung des Verbands-Trios, die Unterstützung des Jugendrings für die montäglichen DUISPUNKT-Veranstaltungen auf der Bahnhofsplatte zu signalisieren. Gewaltfrei für ein vielfältiges Duisburg Zeichen zu setzen, gehöre zur Identität der Jugendverbände, so Jonczyk. Schließlich seien Jugendverbände „Werkstätten der Demokratie“.

 

27.01.16

Wir brauchen Deine Meinung - Jugendring startet Jugendbefragung

Du denkst, keinen interessiert, was Du über Duisburg denkst?

Fehlanzeige!

Der Duisburger Jugendring arbeitet aktiv dafür, dass Deine Meinung bei unseren Politikern Gehör findet. Dafür brauchen wir Dich!
Wir wollen wissen, was Du in Duisburg gut findest, was Du ändern möchtest und was Dich stört. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und klick Dich durch unsere anonyme Online-Umfrage!


Hier gehts zur Umfrage


Mach mit und gewinne coole Preise!

2 MSV-Rückrundenkarten
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19.01.16

Jugendring vernetzt Schülervertreter

Gemeinsam mehr erreichen!
Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" lädt der Duisburger Jugendring gemeinsam mit der Landesschülervertretung und einem Team von SV-Lehrern zum ersten Treffen aller Schülervertreter der weiterführenden Schulen ein. Am 12.02.16 startet in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums im Duisburger Süden der Auftakt für das Netzwerk Duisburger Schüler. Die Einladung stellen wir hier zum Download ein.

Einladung 1. Stadtschülervertretung.pdf

 



11.01.16

Jugendring schreibt FSJ-Stelle aus

Zum 01. August oder 01. September sucht der Jugendring zur Verstärkung des Geschäftsstellen-Teams eine(n) neue(n) Freiwilligendienstleistende(n). Die Stellenausschreibung ist im Anhang zu finden.

Stellenausschreibung FSJ Politik.pdf
Stellenausschreibung
 



09.12.15

Projektaufruf für "Demokratie leben!" 2016

Duisburg gehört zu den Partnerschaften für Demokratie, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert werden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt der Stadt damit jährlich (bis voraussichtlich 2019) Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Demokratiefest, die Förderung einer Willkommenskultur, eine Plakataktion oder auch um Lehr- und Informationsmaterialien handeln.

Ziele des Programms "Demokratie leben" sind die Prävention gegenüber Rechtsextremismus, Islamismus, gruppenbezogener MEnschenfeindlichkeit und die Förderung des demokratischen Bewusstseins.

Sollten Sie als Verein Interesse haben, in dieser Richtung zu arbeiten, können Sie sich für Gelder aus dem Aktions- und Initiativfond bewerben. Nutzen Sie dafür das unten angegebene Formular und schicken Sie es an den

Jugendring Duisburg
Claubergstraße 20-22
47051 Duisburg

Email: c.driesch@jugendring-duisburg.de


Projektanträge sind bis zum 15.01.2016 per Post oder Email bei uns zu stellen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung: 0203/26246

Über die zu verwirklichenden Einzelmaßnahmen entscheidet der Begleitausschuss, der neben Vertreterinnen und Vertretern aus relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt ist.

Eine Rückmeldung, ob und in welcher Höhe Ihr Projekt gefördert werden kann, erhalten Sie Ende Februar per Post.

Wir weisen außerdem darauf hin, dass man sich in der Geschäftsstelle vom Jugendring verschiedene Werbematerialien von „Demokratie leben!“ ausleihen kann. Neben Blöcken, Kugelschreibern und entsprechender Fachliteratur stellen wir auch gerne 4 Roll-Ups sowie 2 LKW-Planen zur Verfügung.

Vorlage_Projektantrag.pdf
Projektantrag 2015
 



20.10.15

Info-Veranstaltung zur neuen amtlichen Jugendarbeitsstatistik

Am Donnerstag, 22. Oktober 2015, lädt der Jugendring Duisburg um 19.00 Uhr ins DGB-Haus zu einer Informationsveranstaltung über die neue Jugendhilfestatistik ein. Frau Dr. von der Gathen-Huy hat die neue Statistik an der Arbeitsstelle Jugendstatistik des Forschungsverbunds der TU Dortmund mit dem Deutschen Jugendinstitut entwickelt und wird alle Interessierten in das Verfahren einführen. Verpflichtend ist die neue Erhebung für alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit die staatliche Fördermittel von Kommune, Land, Bund oder EU erhalten. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Erörterung offener Fragen.

 

20.10.15

Hallo! Ich bin der Neue!

Chr. von den Driesch
Hallo zusammen!
Ich bin Christian von den Driesch und bin der Neue beim Stadtjugendring. Ich bin hier als Bildungsreferent für das Projekt „Demokratie leben!“ zuständig.
Mit 24 Jahren mache ich gerade meinen Abschluss in Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Einen Schwerpunkt habe ich dabei auf die Kinder- und Jugendpolitik gelegt und konnte bereits theoretische und praktische Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Letzteres nicht zuletzt auch in diversen Ehrenämtern. Sei es beim Sport, in der Schule, politisch oder an der Universität. Dementsprechend freue ich mich jetzt sehr, zahlreiche Träger in Duisburg dabei zu unterstützen, Kinder und Jugendliche in ihrem Demokratieverständnis zu stärken und sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu positionieren.
Informationen zu dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt „Demokratie leben!“ sind auch auf der Seite: www.demokratie-leben.de zu finden.
Bei Fragen, Problemen oder Anregungen dazu helfe ich Ihnen gerne.
E-Mail : c.driesch@jugendring-duisburg.de
Telefon: 0203/26246

 

14.07.15

Jugendring-Team sucht neues Mitglied

Der Jugendring Duisburg ist Träger der Fach- und Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm "Demokratie leben". Für den Bewilligungszeitraum des Projekts von 2015-2019 schreibt der Jugendring daher die Stelle eines Bildungsreferenten aus.

http://www.demokratie-leben.de/

Stellenausschreibung Demokratie leben Juli 2015.pdf
Stellenausschreibung
 



27.04.15

Geschäftsstelle nur teilweise besetzt

An dieser Stelle weisen wir schon einmal darauf hin: Urlaubs- und Fortbildungsbedingt ist die Jugendring-Geschäftsstelle in der Zeit vom 28. April bis 17. Mai 2015 nur sporadisch besetzt. Nach Christi Himmelfahrt stehen wir Euch dann wieder vollständig zur Verfügung.

 

15.01.15

Duisburg steht für mutige Offenheit statt ängstlicher Abschottung

Der Duisburger Jugendring ruft zur Beteiligung an der Veranstaltung des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage am Montag, 19. Januar 2015, ab 18.30 Uhr vor dem Stadttheater am König-Heinrich-Platz auf!

Erstmalig wollen in Duisburg Anhänger der sog. "Pegida-Bewegung" demonstrieren. In der Duisburger Jugendarbeit machen wir die Erfahrung, dass jeder Mensch willkommen ist. Gerade so wie er oder sie ist. Unabhängig von Sprache, Herkunft, Abstammung, Religion, Kultur, Sexualität oder Behinderung. Die Erfahrung in den Angeboten der Jugendarbeit bestärkt uns auch darin, gemeinsam mit den vielen tausend ehrenamtlich Aktiven zu fordern:

Es braucht Mut zur Offenheit, Mut zu Respekt und Toleranz! Es braucht Mut, auf den Anderen oder den Fremden zuzugehen!

Wir wollen mutig sein, offen für Andere und das Abenteuer "weltoffenes Duisburg" annehmen! Dies wollen wir am Montag zahlreich dokumentieren!

Wir zählen auf Euch!

WIR SIND DUISBURG Aufruf 19.1.15.pdf
Aufruf als pdf-Dokument
 



18.12.14

Frohe Feiertage & und alles Gute fürs neue Jahr!

Vorstand und Mitarbeiter des Duisburger Jugendrings verabschieden sich in die Weihnachtspause. Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Duisburger Jugendverbänden. Geprägt haben es Ereignisse wie die Beschneidung der jugendpolitischen Interessenvertretung bei der Besetzung des Jugendhilfeausschusses, die erneute Kürzungsdebatte in der Jugendarbeit und die Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans.
2015 werden wir die laufenden Prozesse weiter begleiten. Und wir hoffen darauf, auch nächstes Jahr mit starken Partnern für junge Duisburger das Beste rauszuholen.
In diesem Sinne: Herzlichen Dank an unsere Wegbegleiter 2014, für die Gespräche und Momente, für das Anpacken und Zuhören. Allen wünschen wir erholsame Tage zum Jahresende, den Christen frohe Weihnachten und allen ein gesundes und glückliches Jahr 2015!

 

26.11.14

Großstadtjugendringe benennen akuten Handlungsbedarf für Städte und Ballungsräume.


Auf der Arbeitstagung der Großstadtjugendringe, am 21. November 2014 in Kassel, wurden Themen benannt, die aus Sicht der Großstadtjugendringe bundesweit im Fokus und in der Diskussion stehen bzw. aktuten Handlungsbedarf für die Jugendhilfe bedeuten.

1. Flüchtlinge / Zuwanderung in Großstädten
2. Interessenvertretung und Teilhabe von Jugendlichen
3. Rechtsextremismus
4. Überschuldete Kommunen

Festgestellt wurden mit diesen vier Themenbereichen zugleich eine Aufforderung an die Politik und Verwaltungen der Großstädte und Ballungsräume sich damit verstärkt auseinander zu setzen. Jugendringe und Jugendverbände werden sich hierbei beteiligen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.

Wie, das werden die Großstadtjugendringe in der Konferenz vom 20. bis 22. März in Magdeburg genauer erörtern. Das Thema der Tagung wird sich mit den „Jugendringen als politische Interessenvertretung“ beschäftigen und „wie jugendpolitische Teilhabe gelingt und organisiert werden kann“. Teilhabe gelingt nur im Netzwerk aller Akteure. Deshalb wurde beschlossen, den Deutschen Städtetag zu dieser Tagung einzuladen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe dient dem gegenseitigen Austausch der beteiligten Jugendringe sowie der Diskussion von Themen, die einer intensiven Auseinandersetzung bedürfen.

Im Mittelpunkt stehen dabei der professionelle Erfahrungsaustausch über die aktuelle Arbeit der Großstadtjugendringe sowie die Bearbeitung gegenwärtiger und für die Zukunft relevanter jugendpolitischer Themen unter besonderer Berücksichtigung der Aufgabenstellungen in großen Kommunen. Die AG äußert sich zu Themen, die ein breites Interesse in der Arbeit der beteiligten Jugendringe einnehmen. Zu veröffentlichende Aussagen werden so prägnant entwickelt, dass sie von bundesweiter Bedeutung sind. Sie richten sich an die jugendpolitischen Akteur_Innen mit erheblichem Einfluss (insb. Deutscher Städtetag und Deutscher Bundesjugendring) und an die Fachöffentlichkeit.

 

04.11.14

Jugendhilfeausschuss mahnt zu generationengerechten Entscheidungen

Auf Initiative des Duisburger Jugendrings hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am Montag einstimmig einer Resolution zu generationengerechter Politik zugestimmt. Da alle Entscheidungen über die Kürzungsliste und den Haushalt in den Stadtrat verschoben wurden, machte der Ausschuss so seine inhaltliche Position deutlich.
„Wir freuen uns, dass alle Parteien im Ausschuss unser Ansinnen teilen,“ resümiert Jugendring-Vorsitzender Pascal Rusche. „Jede Drucksache der Verwaltung wird auf finanzielle Auswirkungen und auf Gender-Relevanz überprüft. Wir brauchen auch dringend bei Entscheidungen einen generationengerechten und nachhaltigen Ansatz,“ so Rusche weiter.
Zwar haben einige Parteien bereits deutlich gemacht, wenig Kürzungspotential im Bereich der Jugendhilfe zu sehen. Doch fürchtet der Jugendring, dass die aktuelle Kürzungsdebatte nicht die letzte sein wird. „In der Jugendarbeit fehlen sowohl Personal als auch Finanzen und damit Entwicklungsräume. Man muss auch mal was ausprobieren können, um Duisburgs Jugendarbeit weiter zu entwickeln,“ so Rusche. Daher baut der Jugendring darauf, dass der Stadtrat bei seinen anstehenden und zukünftigen Beschlüssen nachhaltig und mit einem Auge auf die kommenden Generationen agiert.

Den Volltext der Resultion finden Sie hier:

Resolution für ein generationengerechtes Duisburg
Getragen von der Verantwortung für Kinder und Jugendliche in Duisburg und im Bewusstsein um die dramatische Finanzlage der Stadt bekennen sich die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zu einer generationengerechten Politik.
Die Schulden unserer Stadt zwingen Politik und Verwaltung zu immer drastischeren Einschnitten in das Leben der Bürger. Vor dem Hintergrund, dass die heutige junge Generation noch in Jahrzehnten durch den hohen Schuldenstand in ihren Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sein wird, plädieren die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses dafür, Ausgabenkürzungen nachhaltig und generationengerecht vorzunehmen und der drohenden Verelendung unserer Stadt entschlossen zu begegnen.
Kinder und Jugendliche haben das Recht darauf, Räume für Ihre Entwicklung zur Verfügung gestellt zu bekommen. Es ist das gemeinsame Ziel des Jugendhilfeausschusses, dass junge Menschen auch heute unter schwierigen Bedingungen in unserer Stadt die bestmögliche Förderung erhalten. Dabei sind formale, non-formale und informelle Bildungsangebote in einer pluralistischen Trägerlandschaft gleichermaßen relevant, schützens- und erhaltenswert. Gemeinsam tragen öffentlicher und freie Träger der Jugendhilfe die Verantwortung, dass Duisburger Kinder die gleichen Chancen haben, wie andernorts.
Der Duisburger Jugendhilfeausschuss erkennt das Engagement der ehrenamtlich Tätigen ausdrücklich an und setzt sich für die Anerkennung und Wertschätzung dieser Säule des gesellschaftlichen Lebens ein. Ohne den vielfältigen, zeitintensiven und anspruchsvollen Einsatz der engagierten Frauen und Männer, wäre unsere Stadt um viele Angebote und Einrichtungen ärmer.
Gemeinsam appelliert der Jugendhilfeausschuss an alle Verantwortungsträger in unserer Stadtgesellschaft trotz dramatischer Haushaltslage die Bedürfnisse junger Menschen ernst zu nehmen und weitere Entscheidungen nachhaltig und generationengerecht zu treffen.

14-1318_Antrag.pdf
Resolution
 



09.10.14

Jugendring fürchtet Dammbruch durch Kürzungen im Jugend- und Bildungsbereich

Wenn Jugendzentren schließen, werden wohl Bushaltestellen die Treffpunkte für Kinder und Jugendliche - auch wenn das Gesetz anderes sagt...
Der Duisburger Jugendring fürchtet einen Dammbruch in der Jugendarbeit der Stadt. Denn inzwischen scheint es keine Tabus mehr bei den verzweifelten Kürzungsplänen für die Stadtverwaltung zu geben.

„Schon heute weicht die Förderung der Jugendarbeit deutlich von den impliziten und expliziten Zielen der Jugendhilfeplanung ab“, erklärt Jugendring-Vorsitzender Pascal Rusche, der hauptberuflich das Jugendzentrum St. Peter in Rheinhausen leitet. „Den Verbänden und Trägern fehlt Planungssicherheit, weil die Stadt keine Jahresförderbescheide ausstellt. Seit Jahren steigen Kosten nur die Förderung nicht, Träger können Mitarbeiter aufgrund Lohnkostensteigerungen nicht mehr finanzieren.“ stellt Rusche einen Teil der Problematik dar. „Nun stehen zwei städtische Jugendzentren und zwei Jugendzentren in freier Trägerschaft auf der Kürzungsliste der Stadtverwaltung. – Das ist ein Tabubruch! Wenn die Jugendarbeit weiter unsicher bleibt, werden weitere Träger wegen dem steigenden Kostendruck Ihr Engagement überdenken und Einrichtungen schließen.“ berichtet Rusche aus Gesprächen mit Trägervertretern.

Jugendarbeit sei nach §§ 11 und 12 SGB VIII eine bundesgesetzliche Pflichtaufgabe, erklärt Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda. Trotzdem werde Jugendarbeit seitens der Kämmerei als „freiwillige Leistung“ betrachtet und in Duisburg nicht bedarfsgerecht gefördert. „Am 24. Oktober findet zu diesem Thema in der Jugendherberge am Sportpark Wedau die bundesweite Tagung „Fördern ist Pflicht“ statt. Gerade für Duisburg ein brandaktuelles Thema“, so Ladda.

Der Förderbedarf der Jugendarbeit wird im Jugendhilfeplan für jede Legislaturperiode festgelegt. Der Jugendring fragt sich, warum man gemeinsam mit dem Jugendamt seit Jahresbeginn intensiv an der Novelle des Jugendhilfeplans arbeitet, wenn der Plan schon vor Beratung bzw. Verabschiedung offenbar Makulatur zu sein scheint. „In Duisburg wird Jugendarbeit nicht nach Bedarfen geplant und gefördert, obwohl dies gesetzliche Vorschrift ist, sondern nach Kassenlage.
Und die Kassenlage ist so dramatisch, dass Bestandserhaltung in Duisburg schon als Erfolg gilt. Dabei muss Jugendarbeit in der Lage sein, dynamisch auf Entwicklungen zu reagieren. Jugendarbeit ist heute Teil der lokalen Bildungslandschaft, sie soll Integration und Inklusion ermöglichen; Kinderschutz, Inklusion und sexuelle Identität thematisieren. Doch wer soll das leisten, wenn man nicht mal weiß, ob man im nächsten Quartal noch einen Job hat?“ führt Ladda frustriert aus. Wer kann, bewerbe sich aus Duisburg weg.

Paradox ist auch, dass Duisburg sich seiner Integrationsfähigkeit rühmt, gleichzeitig aber die frühkindliche Sprachförderung beenden will. Unverständlich ist, wie man Duisburg zur inklusiven Bildungsstadt entwickeln will, wenn man den non-formalen und informellen Bildungssektor über Jahrzehnte austrocknet und nun auch aktiv zusammenstutzt.

Der Jugendring vermisst Nachhaltigkeit in den Kürzungsvorschlägen. „Es fehlt an einem Plan, wie Duisburg 2030 aussehen soll. Wer an der Gegenwart der Kinder und Jugendlichen spart, verbaut ihnen die Zukunft.“ fasst Christian Ladda seine Eindrücke zusammen.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings: „Wir sind erfreut, dass die SPD deutlich gemacht hat, vom Kahlschlag in der Jugendarbeit abzusehen. Wir hoffen allerdings, dass die Politik auch von der Brandrodung absieht: Denn brennt der erste Baum, geht der ganze Wald schnell in Flammen auf.“ fasst Pascal Rusche seine Sorgen in Worte.

Der Jugendring wird sich weiterhin für die konsequente Umsetzung der Jugendhilfeplanung und einer bedarfsgerechten Jugendförderung in Duisburg einsetzen.

 

30.09.14

Verwaltung will bei Jugendarbeit Rotstift ansetzen

Setzen Politik und Verwaltung bei Jugendarbeit den Rotstift an?
Heute trifft sich die Steuerungsgruppe des Qualitätsverbunds offene Kinder- und Jugendarbeit in der Jugendring-Geschäftsstelle. Eigentlich ist die qualitative Weiterentwicklung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Duisburger Jugendzentren Thema der Runde.

Nach der Ratssitzung von gestern und dem eingebrachten Haushaltsentwurf bestimmt allerdings Quantität die Tagesordnung: Bis zu vier Jugendzentren und einige weitere Maßnahmen in der Jugendhilfe (z. B. Sprachförderung für Kinder) sollen Einsparungen zum Opfer fallen.

Dabei stellt der Kinder und Jugendhilfeplan fest, dass Duisburg mehr niedrigschwellige und kostengünstige Angebote benötigt.

"Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen." lautet der bundesgesetzliche Auftrag in §11 SGB VIII.

Wir setzen uns dafür ein, dass Jugendarbeit in Duisburg sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientiert und nicht an der Haushaltslage!

 

08.07.14

Jugendring bietet FSJ

Zum 01. September 2014 sucht der Jugendring zur Verstärkung des Geschäftsstellen-Teams eine(n) neue(n) Freiwilligendienstleistende(n). Die Stellenausschreibung ist im Anhang zu finden.

FSJ Stellenausschreibung.pdf
Stellenausschreibung
 



04.07.14

Schlag ins Gesicht von 85.000 Duisburger Kindern und Jugendlichen - Stadtrat entzieht Jugendring Mandat

Zu Beginn seiner Marathonsitzung hat der Duisburger Stadtrat am Montag den Jugendhilfeausschuss neu besetzt. Traditionell arbeiten dort neben neun Ratsmitgliedern drei Vertreter der Wohlfahrtsverbände und drei Vertreter der freien Jugendhilfe stimmberechtigt mit. Seit dem zweiten Weltkrieg hat der Duisburger Jugendring, die freiwillige Selbstorganisation von 22 Jugendverbänden bzw. 85.000 Duisburger Kinder und Jugendlichen, die Mandate der freien Jugendhilfe mit Billigung des Rates wahrnehmen dürfen.

Bis jetzt: Ohne Angabe von Gründen und ohne das Abweichen von der jahrzehntelangen Praxis gegenüber dem Jugendring zu kommunizieren, haben SPD- und CDU-Fraktion der einzigen stadtweit organisierten demokratischen Vertretung von Kindern und Jugendlichen ein Mandat genommen. Der Jugendring wird in den kommenden sechs Jahren nur zwei Stimmen im Ausschuss haben, das in der Jugendamtssatzung festgeschriebene Minimum. Die dritte Stimme haben SPD und CDU dem Verein Genc Osman aus Hamborn zugesprochen.

„Dies ist ein Schlag ins Gesicht der 85.000 Kinder und Jugendliche und der vielen Ehrenamtlichen in den Duisburger Jugendverbänden“, kommentiert Jugendring-Vorsitzender Pascal Rusche die Ratsentscheidung. Es sei unverständlich, warum ein einzelner Verein aus vermutlich parteitaktischen Gründen den demokratisch legitimierten Vertretern der Duisburger Jugend vorgezogen werde.

„Gerade vor dem Hintergrund von sinkender Wahlbeteiligung sowie Rechtsextremisten und Rechtspopulisten im Stadtrat, ist es ein Paradigmenwechsel in der Beteiligungskultur unserer Stadt, wenn Einzelorganisationen gegenüber Dachverbänden bevorzugt werden.“ führt Rusche weiter aus.

Die Jugendverbände fragen sich, welchen Stellenwert Beteiligung für die Politik hat. Das Jugendparlament ist eingespart worden, jetzt verliert der Jugendring eine Stimme. Was ist der nächste Schritt? Wird so der „bürgernahe“ neue Stil der Duisburger Politik deutlich?

Es sei legitim, dass der Stadtrat über die Besetzung seiner Ausschüsse entscheide, erklärt Pascal Rusche. „Wenn man sich aber entscheidet, eine jahrzehntelange partnerschaftliche Zusammenarbeit nicht in gewohnter Weise fortzusetzen, dann ist dies mit den Betroffenen angemessen zu kommunizieren. Auch wenn niemand gerne schlechte Nachrichten überbringt,“ stellt Rusche fest.

Der Jugendring hat 10 Minuten vor Beginn der Ratssitzung über eine Aktualisierung im Ratsinfosystem vom Besetzungsvorschlag von CDU und SPD erfahren.
Der Jugendring sieht durch das zerstörte Vertrauen die konsensorientierte und partnerschaftliche Arbeit im Jugendhilfeausschuss gefährdet. Über das Verhalten der Parteien sei man regelrecht schockiert, berichtet Pascal Rusche über die Eindrücke aus den Jugendverbänden. Trotzdem werde der Jugendring weiterhin für die Mitbestimmungsrechte und Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auch gegen offensichtliche Widerstände eintreten.

 

28.05.14

Geschäftsstelle bis einschließlich Pfingsten geschlossen

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Da wir in der kommenden Woche beim Jugendhilftetag in Berlin sind, ist unsere Geschäftsstelle nicht besetzt. Nach Pfingsten sind wir aber wieder für Euch da. Wir wünschen Euch ein schönes (und hoffentlich langes) Wochenenede!!!

 

27.05.14

Duisburg hat (nicht) gewählt!

Der neue Rat der Stadt Duisburg
40,45% der Duisburger haben am 25. Mai 2014 einen neuen Rat und die Bezirksvertretungen gewählt. Nur eine Minderheit! Die Mehrheit gehörte zu den Nichtwählern!

Uns macht es Sorgen, wenn zwar alle Duisburger nach Bürgernähe und Beteiligung rufen, aber das Wahlrecht im Bewusstsein vieler Menschen offensichtlich an Wert verliert. Andernorts auf dieser Welt sterben Menschen für das Recht auf eine freie Wahl!

"Wählen ist wie Zähneputzen - wenn man's nicht macht, wird's braun!" - haben wir vor der Wahl hier geschrieben. Und leider recht behalten. Im Duisburger Stadtrat nehmen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien Platz.

Dies ist ein Auftrag an die Demokraten in Parteien und Zivilgesellschaft: Gemeinsam geht es jetzt noch mehr darum, deutlich zu machen, dass rechte Ideen keine Lösungen sondern nur weitere Probleme darstellen.

 

22.05.14

U16-Wahl bei Radio Duisburg

Für alle die es verpasst haben, stellen wir hier den Bericht von Radio Duisburg zur U16-Wahl und der Rolle von rechtspopulistischen oder rechtsextremen Parteien beim Ergebnis online.

Mitschnitt U16 Wahl.mp3
Mittschnitt Radio Duisburg U16-Wahl
 



22.05.14

Es ist unsere Stadt! Es ist unser Europa!

"Wählen ist wie Zähneputzen! - Wenn man's nicht macht, wirds braun!"

So wirbt der BDKJ für die Beteiligung an der Kommunalwahl. Wir gehen noch einen Schritt weiter: Wer nicht wählt, riskiert nicht nur, dass unser Stadtrat braun wird. Irgendwann faulen ganze Zähne weg und unsere demokratische Gesellschaft verliert den Biss!
Also: Geht am Sonntag zur Wahl!

Dies gilt genauso für Europa: Die EU ist der Garant für Frieden in Europa. Diesen Konsens stellen Rechtpopulisten und Rechtsextreme in Frage. Deswegen: Stärkt die Demokraten in Europa! Nutzt Eure Stimme für das Europäische Parlament!


 

16.05.14

So würde Duisburgs Jugend wählen

Das Ergebnis der U16- Kommunalwahl 2014
Jugendring präsentiert Ergebnis der U16-Kommunalwahl

In 15 Wahllokalen und per Briefwahl haben 1.200 Kinder und Jugendliche ihre Stimme im Rahmen der ersten Duisburger U16-Kommunalwahl abgegeben und sich demokratisch engagiert. In Schulen, Jugendzentren und Einrichtungen der Jugendverbände bestand am 16. Mai 2014 die Möglichkeit, ganz praktisch den Ablauf einer Wahl zu erleben, von der Stimmzettelausgabe bis zum Öffnen der Urne und der Auszählung.

„Wir freuen uns, dass die Idee der U-Wahl so langsam in Duisburg Wurzeln schlägt,“ erklärt Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda. „In den persönlichen Gesprächen mit den Kindern wird deutlich, dass diese symbolische Wahl für sie mehr ist, als „Kreuzchen machen“. Sie fühlen sich ernst genommen und wertgeschätzt. Oft mussten sie erleben, mit ihren Anliegen in der Erwachsenenwelt nicht gehört zu werden.“ berichtet Ladda von seinen Erlebnissen in den Wahllokalen.

Themen für die Kinder und Jugendlichen gab es viele: Neben der Schulsituation, fehlenden Freizeitangeboten und Treffmöglichkeiten war auch der ÖPNV, die Kriminalität und das Image der Stadt für die jungen Wählerbei ihrer Auseinandersetzung mit den Parteipositionen relevant.

Das Ergebnis der Wahl zeigt, dass es große Schwerpunkte bei den demokratischen Parteien im Rat gibt. Erschreckend sind jedoch 7,5% der Stimmen für rechte Parteien. „Jede Stimme für die Rechtsextremisten ist ein Auftrag für schulische und außerschulische Bildung, verstärkt tätig zu werden. Gleichzeitig ist eine Stimme für die Rechten auch eine Mahnung an die demokratischen Parteien, Bildungsarbeit zu sichern und zu fördern, Politikverdrossenen glaubwürdige Alternativen zu zeigen und Protestwählern entgegen zu treten.“ kommentiert Christian Ladda.

Ein wichtiges Ergebnis der U16-Wahl und ein Auftrag an die Erwachsenen formulierte ein zwölfjähriger Junge aus Marxloh. Er erzählte im Wahllokal im Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium: „Ich finde die Wahl toll, denn ich möchte, dass alle in unserer Stadt mitentscheiden können, auch die Kleinen!“

Hier das Ergebnis in Zahlen

SPD: 42,7%
CDU: 13,9%
Grüne: 7,9%
Linke: 12,7%
FDP: 2,3%
BL: 0,2%
DAL: 0,4%
SGU: 0,0%
JuDu: 2,5%
BU: 0,1%
ProNRW: 2,1%
NPD: 4,2%
AfD: 1,2%
DSP: 1,9%
Piraten: 6,2%
ABI: 1,8%

Ergebnis u16-Wahl Tabelle.jpg
Das Ergebnis in Zahlen
 



08.05.14

U16-Wahl: Hier können Kinder und Jugendliche wählen

Am Freitag, dem 16. Mai 2014, startet die U16-Wahl zum Duisburger Stadtrat. Eine Stimmabgabe ist an folgenden Orten möglich:

Jugendzentrum "Die Mühle"
Clarenbachstr. 14
47229 Rheinhausen
13.00-18.00 Uhr

Jugendzentrum St. Peter
Schwarzenberger Str. 47
47226 Rheinhausen
12.00-18.00 Uhr

Jugendzentrum "JuZo"
Ottostraße 114
47198 Homberg
14.00-18.00 Uhr

Jugendzentrum Adlerstraße
Adlerstraße 57
47055 Wanheimerort
15.00-17.00 Uhr

Stadtteilförderverin Homberg
Ehrenstraße 14
47198 Homberg
14.00-18.00 Uhr

Falkenheim Homberg
Kirchstraße 158
47198 Homberg
15.00-17.00 Uhr

Falkenheim Beeck
Friedhofstraße 10
47139 Beeck
15.00-17.00 Uhr

Falkenheim Hochfeld
Zeppelinstraße 4
47053 Hochfeld
15.00-17.00 Uhr

BDKJ-Stadtstelle
Karl-Jarres-Straße 152
47053 Hochfeld
10.00-14.00 Uhr

Feuerwache Hamborn
Briefwahl über alle Jugendfeuerwehren

Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium
Am Grillopark 24
47169 Marxloh
08.00-14.00 Uhr

Spielzentrum Süd
Rotdornstraße 1
47269 Großenbaum
16.00-18.00 Uhr

Ev. Jugendzentrum Wanheim
Friemersheimer Straße 49
47249 Duisburg
bis 18.00 Uhr

 

25.04.14

1. Mai: Bunt statt braun!

(c) DGB-Jugend Duisburg
Der Duisburger Jugendring ruft gemeinsam mit dem Bündnis für Toleranz und Zivilcourage zur Beteiligung an der Gegenveranstaltung zur Demonstration der rechtsradikalen NPD in Duisburg auf. Ab 11.30 Uhr startet auf dem König-Heinrich-Platz in der Innenstadt ein vielseitiges Programm. Seid dabei und zeigt Flagge für ein buntes und vielfältiges Duisburg!

 

14.04.14

Jugendring sucht Wahllokale für U16-Wahl

Nachdem im September 2.500 Kinder und Jugendliche aus Duisburg ihre Stimme bei der U18-Bundestagswahl abgegeben haben, ruft der Jugendring Duisburg nun zur U16-Kommunalwahl auf.
Bei dem im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ geförderten Projekt geht es darum, Kindern und Jugendlichen einerseits Erfahrungen mit dem Wahlakt an sich zu ermöglichen, andererseits aber auch das politische Interesse zu wecken und zu klären, wer eigentlich wofür steht.
Zum Mitmachen braucht es nicht viel: Jeder Kindergarten, jede Schule, jeder Jugendverband, jedes Jugendzentrum oder jeder Sportverein kann Wahllokal werden. Am Aktionstag, Freitag, 16. Mai 2014, soll in den „Wahllokalen“ für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bestehen, in geheimer, gleicher, freier und allgemeiner Wahl Ihre Stimme für den Duisburger Stadtrat abzugeben.
Nach der Auszählung ab 18.00 Uhr sammelt der Jugendring die absoluten Stimmzahlen per E-Mail und veröffentlicht das stadtweite Ergebnis.
Alle Materialien und Stimmzettel werden vom Jugendring bereitgestellt, weitere Informationen gibt es in der Jugendring-Geschäftsstelle: Claubergstraße 20-22, 47051 Duisburg, per Telefon: 0203/26246 oder per mail@jugendring-duisburg.de.
Nach den Osterferien lädt der Jugendring am Dienstag, 29. April 2014, um 19.00 Uhr ins Jugendzentrum „Sterntalerhaus“, Westender Straße 36b, 47137 Duisburg-Meiderich zu einem Info-Abend ein.

U16Kommunal 2014 Plakat Duisburg10-4-14.pdf
Das Plakat zum Download
 



28.03.14

Keine Ausdehnung der Sommerferien auf einen 90-Tage-Korridor

Werden die Ferien bald eintöniger, weil ehrenamtliche getragene, kostengünstige Ferienfreizeiten wegfallen?
Großstadtjugendringe sprechen sich für Beibehaltung der bisherigen Regelung aus

Die Konferenz der Großstadtjugendringe hat sich am 23.März 2014 in Bielefeld dafür ausgesprochen, in Zukunft für die Sommerferien den möglichen Korridor nicht zu verändern. Zudem sollten sich die Ferien der verschiedenen Bundesländer um mindestens 2 Wochen überschneiden.

Nur dadurch ist gewährleistet, dass Kinder und Jugendliche weiterhin ihre Freizeiten aus den vielfältigen Angeboten der Jugendverbände wählen können. Internationale Begegnungen, Zeltlager und andere Freizeiten können nur dann kostengünstig und mit kompetenter Betreuung angeboten werden, wenn den Ehrenamtlichen die Möglichkeit einer Teilnahme nicht genommen wird.

Genau das wird aber im Fall der geplanten Veränderungen die Folge sein. Die vorlesungsfreie Zeit der Studierenden deckt sich dann beispielsweise nicht mehr mit den Ferienzeiten der potenziellen Teilnehmer_innen. Das ehrenamtliche Engagement der Student_innen würde dann zukünftig fehlen. Aber auch Familien im Grenzbereich von 2 Bundesländern müssen sich von der Vorstellung eines gemeinsamen Urlaubs verabschieden. Die Teilnahme einer gesamtdeutschen Gruppe an internationalen Begegnungen wird ebenfalls unmöglich.

Schon heute leiden die Angebote der Verbände unter der mangelnden Planungssicherheit der Ehrenamtlichen. Durch Wegfall von Wehr- bzw. Zivildienst, dem G8-Abitur und den Bachelor- und Masterstudiengängen stehen immer weniger Ehrenamtliche für kostengünstige Ferienfreizeiten zur Verfügung. Auch in Duisburg ist das Angebot an Freizeiten rückläufig, der Bedarf an qualitativ hochwertigen Angeboten zu geringen Kosten allerdings nach wie vor hoch.

Die Großstadtjugendringe fordern daher die Ministerpräsident_innen der Bundesländer sowie die Kultusministerkonferenz auf, dem Drängen der Tourismusbranche nicht nachzugeben und das Wohl von Kindern, Jugendlichen, Familien und Ehrenamtlichen in den Vordergrund zu stellen.

 

28.03.14

Großstadtjugendringe beschäftigen sich mit marginalisierten Stadtteilen

Am vergangenen Wochenende fand die Konferenz der deutschen Großstadtjugendringe in Bielefeld statt. Jugendringe aus Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern oder überregionaler Strahlkraft arbeiten in dieser Arbeitsgemeinschaft zusammen, um auf Bundesebene gemeinsam jugendpolitische Themen zu erarbeiten und einen transparenten Informationsaustausch zwischen den Jugendringen sicherzustellen.

Der Jugendring Duisburg nutzte die Gelegenheit zum intensiven Diskurs mit mehr als zwanzig anderen Großstadtjugendringen zum Thema „Situation von Jugendlichen aus marginalisierten Stadtteilen“. Geschäftsführer Christian Ladda berichtete dazu zum Auftakt der Tagung aus den Duisburger Quartieren. Diese Präsentationen aus den Großstadtjugendringen bildeten den Einstieg zum eigentlichen Schwerpunkt des Seminarwochenendes. Nach Impulsvorträgen von Professorin Claudia Rademacher und Professorin Erika Schulze von der FH Bielefeld unter dem Titel „Die Orte der Anderen“ tauschte sich die Versammlung über die Chancen und Risiken von Jugendlichen in marginalisierten Stadtteilen aus.

Einstimmiger Tenor war nach Sitzungen im Plenum und zwei Workshops die Erkenntnis zur Notwendigkeit einer interessierten Anerkennungskultur gegenüber Jugendbewegungen aus marginalisierten Stadtteilen. Insbesondere historisch bedingten Vorurteilen zu Herkunft, finanziellem Status sowie Familiensituation gelte es stets unvoreingenommen entgegenzutreten. Ziel müsse ein schlüssiges Jugendbeteiligungskonzept mit hoher Akzeptanz und ohne ausschließende Einstiegshürden sein.

Ein weiteres Thema war die Erarbeitung einer gemeinsamen Resolution gegen die von der Bundesregierung ab 2018 geplante Erweiterung des Sommerferienkorridors auf mehr als 90 Tage, da dies u.a. länderübergreifenden Jugendfreizeiten- und Begegnungen erschwert. Am Sonntag standen insbesondere die Planungen zum diesjährigen Jugendhilfetag im Berlin im Juni und der Ausblick auf die Jahreskonferenz der Großstadtjugendringe 2015 in Magdeburg im Fokus der Versammlung.

Weitere Informationen zur Tagung beim ausrichtenden Bielefelder Jugendring: www.jugendring-bielefeld.de oder auf der Seite der AG Großstadtjugendringe unter www.jugendring.de

 

11.03.14

Jugendring lädt zum Kommunalwahl-Workshop

Am 25. Mai sind in Nordrhein-Westfalen alle Wahlberechtigten aufgerufen, ihre Stadträte und
Bezirksvertretungen zu wählen. An dieser Wahl können Jugendliche schon ab 16 Jahren teilnehmen. Keine Selbstverständlichkeit: Viele Bundesländer halten am Wahlrecht ab 18 Jahren fest.

Wen oder was wählt man da nun aber konkret? Warum ist es eigentlich wichtig, in einer Demokratie das Wahlrecht zu nutzen? Was sagen die Parteien zum Beispiel zu den Themen Jugend und Bildung? Wir wollen im Rahmen des Workshops diese und andere Fragen rund um die Wahlen klären. Worüber entscheidet eigentlich ein Stadtrat oder eine Bezirksvertretung und was hat das mit Euch und Eurem Lebensumfeld zu tun? Ebenfalls wird uns das Thema Beteiligung beschäftigen. Warum gehen gerade in letzter Zeit so viele Menschen nicht mehr zur Wahl? Was bedeutet das für die Demokratie insgesamt? Was ist Eure Meinung zum Thema Wahlen? Welche Themen sind Euch besonders wichtig? Diese und andere Fragen sollen in unserem Workshop diskutiert werden.

Am Ende des Workshops werden Wahlaufrufe von Jugendlichen für Jugendliche erstellt, die sich in einem Wettbewerb mit anderen Ideen messen werden. Dabei ist es ganz egal, ob der Wahlaufruf für das Radio oder Fernsehen konzipiert wird, eine Facebook-Gruppe, ein Plakat oder Flyer entsteht.

Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erstwähler.

Flyer Rettet die Wahlen.pdf
Anmeldeflyer
 



06.03.14

Vereinbarung über den Ausschluss einschlägig vorbestrafter Täter von der Jugendarbeit

Hier könnt Ihr den Vertragstext herunterladen, der den §72a des SGB VIII (8. Sozialgesetzbuch, auch Kinder- und Jugendhilfegesetz) für Duisburg umsetzt. Mit dem Vertragsabschluss verpflichten sich die Verantwortlichen der Verbände, in ihrem Einflussbereich durch Einsichtnahme in erweiterte Führungszeugnisse sicher zu stellen, dass einschlägig verurteilte Täter sich nicht in der Duisburger Jugendarbeit engagieren.

Diese Maßnahme ist eine von vielen zum Kinderschutz. Umfangreiche Informationen zu weiteren Präventivmaßnahmen erhaltet Ihr in der Geschäftsstelle des Jugendrings. Kopien des Materialordners "Kein Raum für Missbrauch" sind für den Selbstkostenpreis von 10,- Euro beim Stadtsportbund, Bertaallee 8b, 47055 Duisburg zu erhalten.

13-1071_Vereinbarung_zur_Vorlage_eines_erweiterten_Fuehrungszeugnisses_gem_sect_72_a_SGB_VIII.pdf
Mustervertrag
 



06.03.14

Antrag zur Ausstellung eines polizeilichen Führungszeugnisses

Hier findet Ihr einen Musterantrag zur Ausstellung eines polizeilichen Führungszeugnisses. Dieser Antrag ist unter Vorlage eines Ausweises in den Servicestellen der Bezirksämter persönlich zu stellen. Die Bestätigung des Trägers dient u. a. der Kostenbefreiung und gibt den Grund der Vorlagepflicht an.

Beantragung Führungszeugnis.pdf
Beantragung Führungszeugnis
 



06.03.14

Informationen zur Kostenbefreiung

Die Gebühren i. H. v. 13,00 Euro für die Beantragung eines erweiterten Führungszeugnisses sind zu erlassen. Dies geht aus dem beiliegenden Dokument hervor, dass beim Landschaftsverband Rheinland unter folgendem Link einsehbar ist: http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/service/dokumentationen/
dokumente_95/jugendf_rderung/20121114/20121114_merkblatt
_gebuehrenbefreiung.pdf (06.03.2014)

20121114_merkblatt_gebuehrenbefreiung.pdf
 



06.03.14

Selbstverpflichtungserklärung

Hier steht das Muster einer Selbstverpflichtungserklärung im Rahmen der Duisburger Vereinbarung für Euch zum Download bereit.

Selbstverpflichtungserklärung.pdf
Muster Selbstverpflichtungserklärung
 



06.03.14

Dokumentationsformular der Einsichtnahme

Anbei das Dokumentationsformular zum Download. Pro Einsichtnahme ist eine Seite zu verwenden. Somit ist sicher gestellt, dass bei Beendigung der ehrenamtlichen Tätigkeit der Nachweis der Einsichtnahme vernichtet werden kann. Diese Änderung des Vordrucks im Vergleich zur mit der Post versandten ist mit dem Jugendamt abgesprochen.

Dokumentationsformular der Einsichtnahme.pdf
Dokumentationsformular
 



07.02.14

Jugendring lädt zur Fortbildung

Der Jugendring lädt Aktive aus den Reihen der Mitgliedsverbände ein, sich im Rahmen des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages vom 02.-04. Juni auf dem Berliner Messegelände zu informieren, neue Impulse aus der Messe und dem Fachkongress mitzunehmen und sich mit anderen in der Jugendarbeit Aktiven auszutauschen.

Der Flyer zur Anmeldung steht hier zum Download bereit.
Anmeldeschluss ist der 07. März 2014.

Flyer Kinder- und Jugendhilfetag Berlin 2014.pdf
Anmeldeflyer zum Download
 



24.01.14

Stolpersteine verlegt

Die Verlegung in Walsum
In Walsum gedachten wir am Freitag, den 24. Januar 2014, in Anwesenheit von Tochter, Enkelin und Urenkelin dem Widerstandsaktivisten Alfons Hordych und in Marxloh des jüdischen Ehepaars Liebmann.
Wir bedanken uns beim Verein Stolpersteine Dinslaken und beim Heimatverein Hamborn für die gelungene Kooperation sowie bei Gunter Demnig für seinen Besuch in Duisburg.

 

19.11.13

Jugendring nimmt alevitische Jugend auf - Schwerpunkt für 2014 beschlossen

Der geschäftsführende Jugendring-Vorstand mit den Vertretern der alevitischen Jugend
Die letzte Vollversammlung der Duisburger Jugendverbände im Jahr 2013 stand ganz im Zeichen der Interkulturalität: Erstmals tagten die Delegierten auf Einladung der Jugend der jüdischen Gemeinde im jüdischen Gemeindezentrum am Innenhafen. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung war die Aufnahme der Alevitischen Jugend Duisburgs in den Jugendring.
Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Delegierten dem Aufnahmeantrag der alevitischen Jugend zu. „Wir freuen uns, dass Integration durch Partizipation gelingen kann,“ kommentiert Jugendring-Vorsitzender Pascal Rusche die Aufnahme der alevitischen Jugend. Gerade in einer Stadt wie Duisburg sei es wichtig, dass alle demokratischen Kräfte unter einem gemeinsamem Dach gebündelt würden. „Auch mit Blick auf die Zukunft steht die Tür für Organisationen junger Migranten im Jugendring offen“, erklärt Rusche. Mit weiteren Organisationen bestehen bereits Kontakte.
Die alevitische Jugend hat in Duisburg ca. 450 Mitglieder, die sich in Ortsgruppen in Rheinhausen und Marxloh organisieren. Mit ihren übergeordneten Strukturen hat die alevitische Jugend Pionierarbeit in der Organisation junger Migranten geleistet, was u. a. durch die Aufnahme in zahlreiche Jugendringe gewürdigt wurde.
Ferner diskutierten die Delegierten den Jahresschwerpunkt der Jugendverbände für das kommende Jahr: Vor dem Hintergrund der zunehmenden extremistischen Aktivitäten in Duisburg und geprägt von der erschreckenden Stimmenzahl für rechtsradikale Parteien bei der U18-Wahl sehen die Jugendverbände deutlichen Handlungsbedarf. Im Jahr 2014 werden im Jugendring unter dem Motto „Duisburger Jugendverbände für Toleranz und Zivilcourage“ Projekte zur Auseinandersetzung mit alltäglichem Rassismus, Rechtsradikalismus und Demokratiefeindlichkeit initiiert.
Weitere Themen der Vollversammlung waren die Einführung von erweiterten Führungszeugnissen für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit sowie der überarbeitete Duisburger Ferienkalender. „Wir gehen verstärkt durch die alevitische Jugend und mit einem wichtigen Thema ins neue Jahr,“ fasst Vorsitzender Pascal Rusche seine Eindrücke zusammen. Gemeinsam müsse man dafür kämpfen, dass rechtsextreme Parteien in Duisburg keinen Platz hätten.

 

18.09.13

Wer nicht wählt, stärkt die Falschen!

Der Duisburger Jugendring und seine 21 Mitgliedsverbände rufen alle jungen Menschen, Aktiven in der Jugendarbeit und ganz besonders alle Erstwähler/innen auf, bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 wählen zu gehen und sich zu engagieren!

Überall auf der Welt - ob in Ägypten oder Syrien - kämpfen Menschen für Ihr Recht, mitzuentscheiden, zu wählen und gehört zu werden. Du hast dieses wertvolle Recht! Mach was draus!

Nutz' Deine Chance, die demokratischen Kräfte in unserem Land zu stärken! Entscheide Du, wer in Berlin auch für Deine Zukunft Verantwortung trägt! Informier' Dich über die Programme und Kandidatinnen und Kandidaten der antretenden Parteien und entscheide, wer Deine Interessen künftig in Deutschland, Europa und der Welt am besten wahrnehmen kann!

Denn: Nicht die Politiker entscheiden, sondern die Wähler! Also:

Du entscheidest!

 

16.09.13

2500 Kinder und Jugendliche für Politk begeistert! - Ergebnis der U18-Wahl

Alle Stimmen sind ausgezählt! Wir freuen uns, das Wahlergebnis der Duisburger U18-Wahl zu veröffentlichen! Vielen Dank an die Helfer in den sogar 18 Wahllokalen und an die fast 2.500 politikinteressierten Jugendlichen!

U18-Wahlergebnis Duisburg.pdf
 



14.09.13

Hochrechnung U18-Wahl

Noch fehlen die Ergebnisse der Gesamtschule Meiderich, des Komma-Theaters und des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln, doch ein erstes Ergebnis für Duisburg können wir veröffentlichen!

Insgesamt haben über 2000 Kinder und Jugendliche Ihre Stimme in den 17 Wahllokalen abgegeben! "Wir danken allen Aktiven, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht haben, mit der U18-Wahl ihre politischen Ansichten zu erforschen und auszudrücken und freuen uns über die hohe Beteiligung," fasst Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda die Hochrechnung zusammen.

Auch wenn noch einige Stimmen aus den Schulen fehlten, könne man festhalten, dass Kinder und Jugendliche durchaus Interesse an Politik haben, so Ladda. "In vielen persönlichen Gesprächen merkte man die Dankbarkeit, dass auch die Meinung von Kindern und Jugendlichen einmal gehört werden möchte."

Gleichzeitig liest Ladda aber auch weitere Arbeit aus dem Ergebnis: "Für alle in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sind die Stimmen für NPD, proDeutschland und andere rechte Parteien auch ein Auftrag: Jede einzelne Stimme für die Rechten ist eine zuviel."

Ob der Jugendring eine U16-Wahl zur Kommunalwahl im Mai 2014 durchführen wird, entscheiden die Verbandsvertreter in den kommenden Wochen.

U18 Wahlergebnis Duisburg 14 von 17.jpg
 



02.09.13

KJG Friemersheim lädt zu U18-Aktionen ein

Bald ist Bundestagswahl und dieses Mal dürfen auch alle unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben!

Im U18-Wahllokal der KJG Friemersheim im Pfarrzentrum St. Joseph an der Kronprinzenstraße 32 in Friemersheim sind alle Interessierten eingeladen am

Dienstag, den 10. September, ab 17.00 Uhr spielerisch mitzubekommen, wie Politik funktioniert. Außerdem gibt's an diesem Abend für Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, Politikern der im Bundestag vertretenen Parteien auf den Zahn zu fühlen.

Am Donnerstag, den 12. September lädt die KJG ab 17.00 Uhr wieder nach Friemersheim ein: Gemeinsam wird das Wahllokal gestaltet und Duisburgs "coolste" Wahlurne gestaltet.

Am Freitag, den 13. September können dann zwischen 10.00 und 18.00 Uhr Kinder und Jugendliche in Friemersheim wie die Erwachsenen wählen!

 

27.08.13

Wir unterstützen den Aufruf zur Kundgebung: „WIR SIND DUISBURG“

Donnerstag, 29.08.2013
ab 12.30 Uhr: DU – Marxloh, Warbruckstraße
ab 14.30 Uhr: DU – Bergheim, In den Peschen

Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage ruft zu Kundgebungen am Donnerstag, dem 29.08.2013 ab 12.30 Uhr in Marxloh und in Bergheim auf.

Erneut wollen Rechtspopulisten versuchen, mit ihren diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen Beachtung zu finden. In Duisburg hat proDeutschland zwei Aufmärsche angekündigt.

Wir werden dies als Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage nicht zulassen und rufen alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an unseren Kundgebungen „WIR SIND DUISBURG“ auf. Wir wollen deutlich machen, dass die Duisburger Bürgerinnen und Bürger für ein buntes, friedliches, tolerantes und gewaltfreies Miteinander stehen.

Unsere Aktion beginnt am Donnerstag, 29.08.2013 um 12.30 Uhr am Kundgebungsort Duisburg Marxloh, Warbruckstraße, vor der Merkez-Moschee.

Dort werden wir mit einer Plakataktion deutlich machen: Wir sind Duisburg!

Ab 14.30 Uhr rufen wir auf zur Kundgebung in Bergheim, In den Peschen. Dort werden der Oberbürgermeister Sören Link, der Rheinhauser Pfarrer Heiner Augustin, die Geschäftsführerin des Bündnisses Angelika Wagner, DGB, Bewohner und Anwohner unter der Moderation des Bündnisvertreters, Rainer Bischoff MdL, zu den Teilnehmern unserer Kundgebung sprechen.

Wir bitten um rege Teilnahme an unserer Kundgebung, damit unser gemeinsames Motto „WIR SIND DUISBURG“ auch in der Öffentlichkeit und medialen Berichterstattung die angemessene Aufmerksamkeit erhält. Wir rufen alle TeilnehmerInnen zur Besonnenheit auf.

 

22.08.13

Hey, ich bin der Neue!

Hey, ich bin der Neue! Ich, Yannik Form, bin 20 Jahre alt und habe am 12.08 hier beim Jugendring Duisburg mit meinem politischen FSJ angefangen. Ich spiele American Football und bin außerdem Kanute und aktiver Pfadfinder. Nun arbeite ich für 1 Jahr für den Jugendring und hoffe, das ich ihn und die Jugendverbände gut unterstützen kann, die nächsten großen Projekte stehen ja auch schon an: U-18 Wahl und das Familienfest im Innenhafen am Weltkindertag. Bis dahin ist noch viel zu tun: Rallye vorbereiten, Shirts besorgen oder mit dem Ordnungsamt für die U-18 Wahl einen geeigneten Platz absprechen.
Diese und mehr Aufgaben beschäftigen mich nun das nächste Jahr, indem ich hoffe einen Einblick in die Arbeitsweißen des Jugendrings und seiner Verbände zu bekommen und dort mitwirken zu können.
Ich freue mich, euch im dem nächsten Jahr kennen zu lernen :)

 

12.08.13

In 4 Wochen kann Duisburgs Jugend wählen

In vier Wochen ist der bundesweite Aktionstag zur U18-Wahl. Dabei können Kinder und Jugendliche wie die Erwachsenen ihre Stimme für den Deutschen Bundestag abgeben. "Ziel der U18-Wahl ist es, dass Kinder und Jugendliche Erfahrungen mit dem Wählen machen und vor allem überlegen, aus welchem Grund sie sich für eine bestimmte Partei entscheiden," erklärt Projektkoordinator Christian Ladda vom Duisburger Jugendring. Dabei hofft der Jugendring, dass sich noch weitere Wahllokale für Kinder und Jugendliche finden.

Aktuell stehen für Freitag, den 13. September, folgende Wahllokale bereit:

- Albert-Einstein-Gymnasium, Rumeln
- BDKJ-Stadtstelle, Hochfeld
- Jugendring-Geschäftsstelle, Innenstadt
- Jugendfeuerwehr, Hamborn
- KJG Friemersheim, Friemersheim
- Stadtteilförderverein Homberg, Homberg
- August-Thyssen-Realschule, Hamborn
- Steinbart-Gymnasium, Dellviertel
- Jugendzentrum St. Peter, Rheinhausen
- Jugendzentrum JuZo, Homberg
- Jugendtheater Kom'ma, Rheinhausen
...

Weitere Informationen zum Thema U18-Wahl findet man auf www.u18.org

 

11.07.13

Wahllokale für Kinder und Jugendliche zur U18-Wahl gesucht

Bei der U18-Wahl am 13. September 2013 soll für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bestehen, wie die Erwachsenen zu wählen und so erste Erfahrungen mit Demokratie und Politik zu machen.

Zur Durchführung der U18-Wahl am Freitag, den 13. September 2013, sucht der Duisburger Jugendring noch Wahllokale! Mitmachen können Schulen, Vereine, Jugendzentren usw.

Alle Materialien werden bereitgestellt und Informationen gibts in der Jugendring-Geschäftsstelle per Mail: mail@jugendring-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/26246. Oder im Internet unter www.u18.org

U18-Wahlflyer Duisburg.pdf
 



03.07.13

umFAIRteilen

Bundesweit stellt die Kampagne umFAIRteilen die Frage, wie wir unser Gemeinswesen finanzieren. Eine Frage, die auch Duisburg und insbesondere Kinder und Jugendliche betrifft. Schließlich ist die junge Generation mehrfach belastet: Konfrontiert mit schlechterer Bildungsinfrastruktur, eingeschränkt durch Schuldenbremse und Staatsverschuldung, der befürchteten Altersarmut und der Unsicherheit über Arbeitsplatz und Zukunftsaussichten geht es für junge Menschen um zahlreiche relevante Themen.
Daher unterstützt der Jugendring die Initiative des Bündnis umFAIRteilen, Fragen zu stellen und Duisburg und Deutschland zukunftsfähig zu machen.

 

07.05.13

Jugendring startet U18-Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche

Der Info-Abend beim Jugendrotkreuz in Meiderich
Bei der U18-Wahl am 13. September 2013 soll für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bestehen, wie die Erwachsenen zu wählen und so erste Erfahrungen mit Demokratie und Politik zu machen.

Zur Durchführung der U18-Wahl sucht der Duisburger Jugendring noch Wahllokale! Mitmachen können Schulen, Vereine, Jugendzentren usw.

Alle Materialien werden bereitgestellt und Informationen gibts in der Jugendring-Geschäftsstelle per Mail: mail@jugendring-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/26246. Oder im Internet unter www.u18.org

U18-Wahlflyer Duisburg.pdf
Flyer für Duisburger Wahllokale
 



15.04.13

Tagung der Großstadtjugendringe in Nürnberg

Keine Zeit für Jugendarbeit?
G8-Abitur, Bachelor- und Masterstudiengänge und der Wegfall von Wehr- und Zivildienst sowie der Ausbau der Ganztagsschulen wirken sich auf das Engagementverhalten Jugendlicher und die Angebotsstruktur der Jugendverbände aus. In Nürnberg beschäftigten sich die Vertreter der Großstadtjugendringe mit Strategien um dieser Situation zu begegnen. Auch die lokale Presse griff das Thema am Freitag in einer Reportage auf.

Pressebericht Nürnberger Nachrichten AG Jugendringe.jpg
Nürnberger Nachrichten: Keine Zeit für Jugendarbeit?
 



11.04.13

Duisburger bei Tagung der AG Großstadtjugendringe

Von Freitag bis Sonntag nehmen Christian Ladda und Pascal Rusche für den Duisburger Jugendring an der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe teil. Auf Einladung des Nürnberger Jugendrings geht es 2013 um das Thema: "Keine Zeit für Jugendarbeit? - Anforderungen des jungen Ehrenamts im Rahmen der außerschulischen Jugendarbeit im Wandel".

Wegen der Tagung ist die Geschäftsstelle am Freitag nur bedingt erreichbar.

 

09.04.13

Jugendring lädt zum U18-Wahl Info-Abend ein

Der Duisburger Jugendring gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme! Nicht nur in unseren Verbänden, wo gelebte Mit- und Selbstbestimmung Usus ist, sondern auch darüber hinaus.
Zur Bundestagswahl geben wir mit dem Projekt U18-Wahl allen Kindern und Jugendlichen Stimmrecht. Wie bei einer echten Wahl können Sie abstimmen. Dabei machen sie nicht nur Erfahrungen mit dem Wahlablauf an sich, sondern setzen sich auch mit Positionen und Kandidaten auseinander.

Wie funktioniert die U18-Wahl? Wie können wir mitmachen?

Dazu lädt der Duisburger Jugendring
am Montag, den 06. Mai 2013, um 19.00 Uhr
zu einem Info-Abend in das Jugendzentrum "Sterntalerhaus" des Duisburger Jugendrotkreuz' an der Westender Straße 36b in Meiderich ein.

Facebook-Nutzer finden hier den Veranstaltungslink:
https://www.facebook.com/events/589797287699808/

Weitere Informationen auf www.u18.org

Hier steht der Flyer zum Duisburger U18-Wahlprojekt zum Download:


U18-Wahlflyer Duisburg.pdf
U18-Wahl-Flyer als Download
 



21.03.13

Geschäftsstelle in der Karwoche geschlossen

Die Geschäftsstelle des Jugendrings bleibt in der kommenden Woche aus Urlaubsgründen unbesetzt. Wir wünschen Euch eine erholsame Zeit und allen, die das Osterfest begehen, eine besinnliche Karwoche und Frohe Ostern!

 

19.03.13

Jugendverbände bestimmen neues Führungsteam

Das neue Vorstandsteam
Die 21 im Duisburger Jugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände haben am Montag Abend im Rahmen ihrer Vollversammlung ein neues Führungsteam gewählt. An der Spitze der 85.000 Kinder und Jugendlichen und unzähligen Ehrenamtlichen, die durch den Duisburger Jugendring vertreten werden, steht seit Dienstag Pascal Rusche vom Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ).
„Es wird eine spannende Zeit“ kommentiert Rusche seine Wahl. Der Leiter des Jugendzentrums St. Peter in Rheinhausen sieht viele Aufgaben und Themen für den Jugendring-Vorstand. „Die Sicherung der Jugendarbeit wird uns in Duisburg immer begleiten“, fürchtet Rusche. Wichtige Themen seien aber auch die Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen unabhängig von Einkommen und Herkunft sowie die Stärkung des demokratischen Bewusstseins bei den Jugendlichen.
Im Vorstandsteam wird Rusche von seinen Stellvertretern Ralf Freyer (Jugendfeuerwehr) und Arno Koppe (Wanderjugend), den Beisitzern Ünsal Başer (DGB-Jugend), Eric Schley (DGB-Jugend), Sven Marin (Jugendrotkreuz) und Henning Gerlach (BDKJ) sowie Kassiererin Bettina Winnig (Sportjugend) und Schriftführerin Annete Grave (djo – Deutsche Jugend in Europa) unterstützt. Zu Revisoren wählten die Verbandsvertreter Ralf Eikermann (Wanderjugend) und Sebastian Loose (Sportjugend).

 

08.03.13

Jugendring-Vorstand beim Bundespräsident

In seiner Eigenschaft als Mitglied der jungen Islamkonferenz hat unser stellvertretender Vorsitzender Ünsal Baser (DGB-Jugend) heute Bundespräsident Gauck im Schloss Bellevue getroffen.










 

08.03.13

Jugendring ruft zur Demo gegen Rechts auf!

Wir rufen zur Beteiligung an der Demo gegen die Rechtspopulisten von proNRW am Dienstag Vormittag in Rheinhausen auf! Zeigt Flagge für ein tolerantes und vielfältiges Duisburg!

Aus dem Aufruf des Duisburger Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage:

"Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage ruft zu einer Kundgebung am Dienstag, den 12.03.2013 um 11.00 Uhr in Rheinhausen – Bergheim auf.

Erneut hat proNRW landesweit mehrere Aufmärsche angekündigt. In Duisburg werden die Rechtspopulisten am 12.03. versuchen, mit ihren diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen Beachtung zu finden.

Wir werden dies als Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage nicht zulassen und rufen deswegen alle Bürger und Bürgerinnen zur Teilnahme an unserer
Kundgebung „WIR SIND DUISBURG“ auf. Wir werden auf dieser Kundgebung deutlich machen, dass die Duisburger Bürgerinnen und Bürger für ein buntes, friedliches und tolerantes Miteinander stehen.

Unsere Aktion beginnt am Dienstag, den 12.03.2013 um 11.00 Uhr am Kundgebungsort Kreuzung Krefelder Str./ Schwarzenberger Str.

Unter der Moderation des Bündnissprechers, Armin Schneider, wird der Oberbürgermeister Sören Link, der Rheinhauser Pfarrer Heiner Augustin, die Preisträgerin des diesjährigen Preises für Toleranz und Zivilcourage Helga Maria Poll sowie Schüler aus einem gemeinsamen Jugendkulturprojekt zu den Teilnehmern unserer Kundgebung sprechen.

Wir bitten um rege Teilnahme an unserer Kundgebung, damit unser gemeinsames Motto „WIR SIND DUISBURG“ auch in der Öffentlichkeit und medialen Berichterstattung die angemessene Aufmerksamkeit erhält."

Aufruf-zur-Kundgebung.pdf
Den Aufruf zur Kundgebung könnt Ihr hier downloaden!
 



18.02.13

Duisburgs Jugend wählt 2013

Wahlen sind nur was für Erwachsene? Weit gefehlt! Der Duisburger Jugendring gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme. Bei der U18-Wahl im September seid Ihr gefragt: In extra eingerichteten Wahllokalen könnt Ihr wie die Großen entscheiden und zur Wahl gehen. Anschließend wird Eure Stimme ausgezählt und natürlich erfahrt Ihr auch, wie Duisburgs Jugend gewählt hat. Die U18-Wahl findet bundesweit statt und gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme! Also nutzt die Gelegenheit: Ihr könnt selbst ein Wahllokal in Eurer Schule, Eurem Jugendtreff oder Eurem Sportverein einrichten. Infos gibts beim Duisburger Jugendring unter Tel. 0203/26246 oder per Mail unter mail@jugendring-duisburg.de. Wer wissen will, wie die U18-Wahl bundesweit funktioniert, dem hilft der YouTube-Link weiter.
https://www.youtube.com/watch?v=3inv0ja8kJU

 

06.02.13

Jugendring nimmt Jugend der jüdischen Gemeinde auf

Über den einstimmigen Beschluss freuen sich (von links:) Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda, Leonid Chraga (jüd. Jugend), Pascal Rusche (Jugendring-Vorstand), Ünsal Baser (Jugendring-Vorstand)
Einstimmig fiel gestern Abend im Jugendzentrum St. Peter der Beschluss der Vollversammlung, die Jugend der jüdischen Gemeinde Duisburg als Mitglied in den Jugendring aufzunehmen.
Zuvor hatte es intensive Gespräche und gegenseitige Besuche der Verantwortlichen gegeben. "Wir freuen uns, dass die interkulturelle Öffnung der Jugendverbandsarbeit auch in Duisburg voran kommt." erklärt Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda. Jugendorganisationen mit anderen kulturellen Wurzeln die jedoch fest auf der Basis des Grundgesetzes stehen, seien eine Bereicherung und eine Weiterentwicklung der Jugendring-Arbeit, so Ladda. "Auch mit der alevitischen Jugend und der DiDF-Jugend sind wir bereits in Gesprächen. Wir bleiben am Ball!", gibt Ladda einen Ausblick zur interkulturellen Arbeit des Duisburger Jugendrings.

 

28.01.13

FSJ-Stelle beim Jugendring

Zum 01. September 2013 bietet der Jugendring Duisburg wieder ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Politik an. Wer Erfahrung in der Jugend(verbands)arbeit hat, an Politik und Interessenvertretung interessiert ist und Projektarbeit angehen möchte, ist herzlich eingeladen sich mit den üblichen Unterlagen zu bewerben.
Alle weiterein Informationen sind im Download der Stellenausschreibung zu finden.

Stellenausschreibung FSJ Politik.pdf
Stellenausschreibung
 



21.12.12

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Liebe Freunde der Duisburger Jugendverbandsarbeit!

Mit Blick auf das Jahresende und das bevorstehende Weihnachtsfest bedanken wir uns bei Euch allen für Euer Engagement in der Jugendarbeit und Eure Unterstützung unserer Aktivitäten!

Fürs kommende Jahr gilt: Wir werden weiter tatkräftig für Duisburgs Kinder und Jugendliche arbeiten. (Allerdings erst ab dem 07. Januar 2012 wieder in voller Mannschaftsstärke in der Geschäftsstelle.)

Euch und allen, die Euch nahe stehen, frohe Weihnachten und alles Gute für 2013!

Vorstand und Mitarbeiter des Duisburger Jugendrings

 

05.10.12

Jugendverbände gedenken Opfer der NS-Diktatur

Am Montag, den 08. Oktober 2012, erinnern die Duisburger Jugendverbände gemeinsam mit dem Künstler Gunter Demnig durch die Verlegung von Stolpersteinen an Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Dabei wird drei unterschiedlicher Schicksale gedacht:

Um 10.00 Uhr wird auf dem Bissingheimer Dorfplatz ein Gedenkstein für Fritz Henkel verlegt, der als Widerständler von Kollegen denunziert wurde.

In Hochfeld an der Haltestelle „Marienhospital“ (Wanheimer Straße) wird anschließend gegen 11.00 Uhr an Peter Verhaelen erinnert, der ebenfalls als Oppositioneller von den Nazis ermordet wurde.

Gegen 12.00 Uhr wird vor dem Haus am Pulverweg 52 in der Innenstadt Werner Bangert gedacht. Werner Bangert wurde nur 25 Jahre alt und ist von den Nazis wegen seiner Homosexualität ermordet worden. Unseres Wissens nach wird damit erstmals einem verfolgten Homosexuellen in Duisburg gedacht.

Wir laden alle Duisburger_innen zu den Verlegungen ein. So setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und Toleranz, indem wir den Opfern der NS-Diktatur gedenken und den rechtsextremen Entwicklungen der Gegenwart entschlossen gegenübertreten!

 

06.07.12

Duisburgs Jugendverbände starten in Ferienaktivitäten

Pfingsten waren über 200 Pfadfinder aus den Duisburger Stämmen gemeinsam im Bezirkslager. In den Sommerferien ist nun jeder Pfadfinderstamm auf dem Weg in sein eigenes Sommerzeltlager.
Der Countdown läuft! Endlich gibt es Ferien für die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen. Dann heißt es auch für die Duisburger Kinder und Jugendlichen: Urlaub machen, sich erholen und Neues erleben! Dazu nutzen viele Kinder und Jugendliche die Ferienangebote der verschiedenen Duisburger Jugendverbände. Evangelische Jugend, Christliche Arbeiterjugend (CAJ), Kath. Junge Gemeinde (KJG), Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und die Sportjugend bieten in diesem Jahr über 40 Ferienfahrten für fast 1.500 Kinder und Jugendliche an. Ziele der Freizeiten sind neben den traditionellen Ferienlagern auf der Watteninsel Ameland, Orte in Deutschland und ganz Europa: Viele Verbände bieten Freizeiten in der Bretagne, Spanien, Italen, Kroatien oder der Schweiz an. Ergänzt werden diese Freizeiten durch Angebote der ev. und kath. Jugend, der Sportjugend, des Jugendrotkreuzes und der Falken vor Ort in Duisburg.
Möglich machen die Ferienangebote das Engagement von über 500 ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern. Sie spielen und kochen, feiern und basteln mit den Kindern und lassen abends beim Lagerfeuer schon mal Gitarre und Lieder erklingen. Die Leitung der Ferienfreizeiten ist kein Kinderspiel. Teamfähigkeit, Leitungskompetenz, Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit sind gefragt. „Allen ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern, die nicht nur in den großen Ferien viel Verantwortung auf sich nehmen, gebührt Dank und Anerkennung“, macht Christian Ladda, Geschäftsführer des Duisburger Jugendrings, deutlich. „Dieses Engagement für Kinder und Jugendliche kann in der heutigen Zeit nicht als selbstverständlich angesehen werden!“
Besonders großen Wert legen die Verbände auf die Ausbildung der ehrenamtlichen Leiter der Ferienangebote. „Es ist uns wichtig, dass die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen ihre Rechte geschützt wissen und eine wohlbehütete Zeit in den Freizeiten verbringen“, so Christian Ladda: „Intensive Ersthelferkurse sowie die Jugendleiterkarte setzen heute einheitliche Qualitätsstandards in der Ausbildung der Ehrenamtlichen.“ Neben Gruppenpädagogik, Rollenverhalten und Koedukation ist seit Jahren auch Prävention (sexualisierter) Gewalt Thema in Gruppenleiterschulungen. Doch nicht nur auf Härtefälle bereitet die umfassende Ausbildung vor, auch der Alltag in einer Freizeit erfordert Einfühlungsvermögen und Sensibilität: „Die Kinder sollen in den Freizeiten einen respektvollen und wertschätzenden Umgang im Miteinander erleben. Freiwilligkeit und Kindermitbestimmung sind Grundprinzipien in der Jugendverbandsarbeit. So erfahren Kinder und Jugendliche, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden und sie große Bedeutung für die Gestaltung des Tagesablaufs und der gesamten Freizeitgruppe haben,“ erläutert Ladda die Besonderheit der Ferienfreizeiten in den Jugendverbänden.

 

06.07.12

Ferien im Falkenheim Homberg: Rund und bunt durch Europa

In Homberg gibt es während der Ferien wieder ein spannendes Angebot auf der Kirchstraße. Wie in jedem Jahr bieten die Falken wieder ein spannendes und interessantes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Während der ersten vier Wochen der Sommerferien öffnet das Haus bereits morgens um zehn Uhr und bleibt bis um vier am Nachmittag geöffnet. Die Teilnahme am Programm kostet nichts. Lediglich wenn die Teilnahme am täglichen Frühstück gewünscht ist, fällt ein kleiner Kostenbeitrag (8€ je Woche / 4 Tage) an, genauso wie für Ausflugstage (5€). Neben vielen Spielen im Falkenheim und darum herum stehen natürlich auch Bastelarbeiten auf dem Programm. Wöchentliches Highlight wird sicher der jeweilige Ausflugstag sein. Zu den Ausflügen, die immer am Donnerstag stattfinden, können sich auch Kinder anmelden, die sonst nicht am Programm teilnehmen. Nähere Auskünfte zum Ferienprogramm und zu den Ausflügen gibt es im Homberger Falkenheim auf der Kirchstraße 185, gerne auch telefonisch unter 02066 41 475 oder im Duisburger Büro der Falken unter 0203 26478. Anmeldungen für die Ausflüge nimmt das Falkenheim ab Freitag, dem 6. Juli an.

 

19.06.12

Stadt Duisburg beschließt Förderung der Jugendverbände

Für das Jahr 2012 hat der Jugendhilfeausschuss in seiner gestrigen Sitzung die Zuschüsse für die Jugendverbände beschlossen. Politik und Verwaltung äußerten die Hoffnung, dass ein beschlossener Haushaltssanierungsplan den Jugendverbänden und freien Trägern wieder ausreichende Planungssicherheit für ihre Arbeit ermöglicht.

 

13.06.12

Jugendring richtet FSJ-Stelle ein

Ab dem 01. September 2012 richtet der Duisburger Jugendring in der Geschäftsstelle in der Claubergstraße eine FSJ-Stelle im FSJ Politik ein. Die Stellenausschreibung steht hier zum Download bereit:

Stellenausschreibung FSJ Politik.pdf
 



12.06.12

Jugendring veröffentlicht Ferienlagerkarte

Unter dem unten angegebenen Link stellt der Duisburger Jugendring alle Freizeitangebote außerhalb Duisburgs in den NRW-Sommerferien dar, die von seinen Mitgliedsverbänden organisiert werden.

Sollte eine Information fehlen oder fehlerhaft sein, genügt eine kurze Mail an die Geschäftsstelle: mail@jugendring-duisburg.de

Allen Aktiven rund um die Ferienfreizeiten danken wir bereits jetzt für ihr Engagement udn wünschen Euch und den Kindern bzw. Jugendlichen spannende, erholsame und sonnige Tage in den Freizeiten!

https://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=210046998497749779015.0004c24466cb927a18b34&mid=1339504791

 

04.06.12

Pfingstlager der Duisburger Pfadfinder

Gruppenbild der Pfadfinder aus dem DPSG-Bezirk Duisburg
Über die Pfingsttage haben über 200 Pfadfinder aus Duisburg ihre Zelte im Westerwald aufgeschlagen. Unter dem Thema “Duisbook“ haben sich die Kinder und Jugendlichen auf unkonventionelle Weise mit dem Internet auseinandergesetzt. Stromlos führten die Maskottchen, Foxi (Mozilla Firefox), die Datenkrake „Krako“ und das Virus durch das Rahmenprogramm: „Wie können Viren auf den Rechner kommen?“ & „Warum sammelt die Datenkrake Informationen über mich?“ waren 2 zentrale Fragen, die im Laufe des Zeltlagers beantwortet wurden. Weiterhin wurde im Forum heiß diskutiert, mutige Teilnehmer gingen „online“ und es wurde die Glaubwürdigkeit verschiedener Gesprächspartner im Chat überprüft, um nur einige wenige Aktivitäten zu nennen.
Es war ein wundervolles, sonniges Lager! Und eine Erkenntnis nimmt jeder mit nach Hause: Draußen schlafen, vor dem Lagerfeuer sitzen und gemeinschaftlich den Tag erleben gehören genauso in unsere Zeit, wie die Möglichkeiten und Gefahren des World Wide Web.

Die deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat in Deutschland ca 95.000 Mitglieder ab 8 Jahre. Im Duisburger Stadtgebiet sind über 900 Pfadfinder in 14 Ortsgruppen (Stämme) aktiv.

Weitere Informationen zu den Pfadfindern in Duisburg erhalten sie unter www.dpsg-duisburg.de oder unter www.facebook.com/dpsg.duisburg

 

30.05.12

Falkenzelt flog im Innenhafen - hoher Sachschaden!

"Zeltstangenmikado" im Innenhafen: Die Falken beklagen den Verlust zweier Großzelte durch eine Windböe
Wunderbares Wetter und sehr, sehr viele Kinder, die beim Spielfest von ABA, dem Fachverband für offene Kinder- und Jugendarbeit im Duisburger Innenhafen ins Spiel vertieft waren, zufriedene Eltern und mittendrin die Caféteria der Falken. Es war ein richtig schöner Pfingstmontag. Und das hätte er auch bleiben können, hätte nicht während des Abbaus der Zelte eine einzelne kurze Windböe über den Yitzhak-Rabin-Platz geweht. Diese hat dann das Caféteriazelt durch die Luft gwirbelt und dabei auch noch das Küchenzelt der Falken in Schrott verwandelt.

Der einzelne Windstoß erwischte den 6 x 12 Meter großen Gerüstpavillion der Falken genau in dem Moment, als das Gestänge von der Verankerung befreit und die Planen gelöst waren und nur einen Augenblick bevor die Seiten des Zeltes abgenommen und das Dach auf dem Boden liegen sollte. Die Böe hob das Dach an und drehte das Gerüst auf das Küchenzelt der Falken, das noch voll eingeräumt auf den Abbau wartete. Auch das Gestänge des Küchenzeltes ging unter der Last zu Bruch.

Mit Humor betrachtet, ließ sich die Szenerie passend zum Weltspieltag als „Zeltstanden-Mikado“ bezeichnen, was nun auf die Abbauhelfer wartete. Tatsächlich aber war die folgende Arbeit deprimierend. An einigen Stellen waren die Zelthäute bereits durch den Sturz beschädigt, weitere Schäden galt es zu vermeiden. So wurde kriechend die Küche ausgeräumt und dann vorsichtig Stange um Stange entfernt, ohne dabei das fragile Konstrukt zum endgültigen Einsturz zu bringen. Erst um halb drei am Morgen war alles Material gesichert und verstaut und die Fahrzeuge der Falken verließen den Veranstaltungsplatz.

Natürlich konnte nicht alles wie üblich gereinigt und sortiert werden, um so schnell alles wieder im Lager der Falken verstauen zu können. Prämisse war, erst einmal alles zu sichern und den Platz zu räumen. Alles wieder in Ordnung zu bringen, das wird die Falken nun noch mindestens bis über das nächste Wochenende hinaus beschäftigen. Die beiden Großzelte aber sind wohl unwiederbringlich verloren. Eine Reparatur dürfte zu teuer werden, zu viel Gestänge ist verbogen oder gebrochen, zu viel Plane eingerissen. Beides neu zu beschaffen, das würde vermutlich um die 3.000 Euro kosten. Ein Betrag, den die Kasse der Falken in Duisburg wohl vorläufig nicht hergeben wird. „Wir werden nun also in der nächsten Zeit ohne diese beiden Zelte planen müssen.“ stellt Falkensekretär Witzke resigniert fest.


Wer zur Reduzierung oder Beseitigung des Schadens beitragen möchte kann das einfach und ohne allzu viel Aufwand. Da das am Pfingstmontag eingesetzte Material nun, teilweise chaotisch, weil im Dunkeln eingesammelt und verladen, noch auf Anhängern liegt oder nur provisorisch umgepackt werden konnte, gibt es nun eben viel auszupacken, zu reinigen oder zu sortieren. Zudem müssen die beschädigten Zelte, so weh das auch tun wird, noch einmal ausgepackt, sortiert und die Häute mit intakten Gestängen aufgebaut werden. Gilt es doch einerseits die Schäden zu dokumentieren und andererseits zu prüfen, was möglicherweise noch brauchbar ist. Wer helfen möchte und etwas Zeit hat ist um einen Anruf im Falkenbüro unter 0203 / 26478 oder eine Mail an KV@Falken-Duisburg.de gebeten.

 

07.05.12

Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wählte neuen Vorstand

Am Samstag, den 28.04., fand die Stadtversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Duisburg statt. Trotz des warmen Wetters kamen 30 Delegierte aus den Verbänden und Gäste zu der Versammlung im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde St. Barbara in Rheinhausen. Von 10 Uhr bis 16 Uhr wurde gewählt, beraten und beschlossen.

Nach 6 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde Patrizia Chudalla aus dem Stadtvorstand verabschiedet. Die Stadtversammlung dankte für die geleiteste ehrenamtliche Arbeit in der katholischen Jugendverbandsarbeit ihr mit herzlichem Applaus und verlieh ihr dafür das Ehrenkreuz des BDKJ in Bronze.

Nach ihrer Verabschiedung wählten die Delegierten aus den katholischen Verbänden einen neuen Vorstand.
Henning Gerlach, Student und 26 Jahre alt (CAJ und DPSG) trat zur Wiederwahl an und wurde in seinem Amt als Vorsitzender für zwei weitere Jahre bestätigt. Neben ihm gab es noch drei weitere Kandidaten für den BDKJ-Stadtvorstand, die Abiturienten Tanita Zeien (DPSG) und Christian Bergmann (KjG) sowie Nadine Pietzonka (CAJ), Studentin der katholischen Theologie und Anglistik, stellten sich ebenfalls zur Wahl. Alle vier Kandidaten wurden gewählt.
Der Stadtvorstand ist damit für weitere zwei Jahre arbeitsfähig und verbändeübergreifend aufgestellt.
Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere die politische Vertretung der Katholischen Jugend gegenüber der Stadt und der Katholischen Kirche.
Sehr motiviert und voller Tatendrang starten die vier Vorstandmitglieder in die Zukunft. Zur Seite stehen Ihnen dabei der Stadtausschuss und verschiedene Arbeitskreise, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und beraten.
Beschlossen wurde auch ein neues Logo, welchem der Stadtverband Duisburg einen Hafenkran als regionales Erkennungszeichen hinzugefügt hat. Mit diesem Logo hat sich der Stadtverband dem neuen Design des BDKJ Bundesverbandes angepasst.

 

02.05.12

Jugendring-Bilanz 2011

Die WAZ greift die Bilanz des Jugendrings auf:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/viel-zeit-in-ueberlebenskampf-investiert-id6604045.html

 

26.04.12

2011 relativ stabiles Jahr für Duisburgs Jugendverbände

Duisburgs Jugendverbände blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Jahr 2011 zurück: Zwar sind die Mitgliederzahlen in den Verbänden im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, doch ist die Zahl der Ehrenamtlichen leicht gesunken. „Besonders ärgerlich für die Jugendarbeit ist, dass wir viel Einsatz, Zeit und Energie darauf verwenden mussten, die vom Rat beschlossenen Zuschussmittel auch wirklich zu erhalten,“ erklärt stv. Jugendring-Vorsitzender Ünsal Başer. „Diese Zeit hätten wir gerne direkt für Duisburgs Kinder und Jugendliche investiert, statt einen Überlebenskampf zu führen.“
Nichtsdestotrotz ist der Jugendring stolz auf die Arbeit in den Verbänden. „Wenn man die Freizeiten und Ferienangebote nicht einrechnet, bieten die Duisburger Jugendverbände im Durchschnitt 2.500 Stunden Jugendarbeit – pro Woche!“ berichtet Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda. Bei den Angeboten geht die Bandbreite vom Klettertraining mit der Alpenvereinsjugend im Landschaftspark über Theaterarbeit bei den Falken oder Trainingsangeboten bei der Sportjugend bis hin zu klassischen Gruppenstundenangeboten bei Pfadfindern und kirchlicher Jugendarbeit. „Würde man pro Stunde 10 Euro zahlen, wäre die Arbeit eines Jahres in den Duisburger Verbänden mehr als eine Million Euro wert.“ rechnet Christian Ladda vor.
Im Durchschnitt tragen in jedem Verband 115 junge Ehrenamtliche unter 27 Jahren Verantwortung für Andere. Insgesamt sind 2011 in den 20 Duisburger Jugendverbänden 84.500 Mitglieder organisiert, was in etwa zwei Dritteln der Duisburger Bevölkerung unter 27 Jahren entspricht.
Für die Zukunft wünscht sich Jugendring-Vorstandsmitglied Ünsal Başer, dass die Verantwortlichen in der Jugendverbandsarbeit sich auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und die Qualifizierung der Ehrenamtlichen konzentrieren können und nicht erneut der Kampf um die städtische Förderung der Jugendverbandsarbeit im Vordergrund steht.

 

16.09.11

Landesjugendring macht Station in Duisburg

Die Geschäftsführer der hauptamtlich besetzten Jugendringe in NRW haben gemeinsam mit dem Landesjugendring im Rahmen einer Tour durch NRW die Publikation "Im Interesse von Kindern und Jugendlichen - Die Arbeit der Stadt- und Kreisjugendringe in NRW" vorgestellt.
Am Donnerstag war die Tour zu Gast im Sterntalerhaus des Jugendrotkreuzes in Meiderich. Gemeinsam mit den Fachleuten aus den anderen Städten diskutierte Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Peter Ibe udn die Jugendring-Vorsitzende Bettina Winnig die Ergebnisse der Erhebungen des Forschungsverbundes zwischen der TU Dortmund und dem Deutschen Jugendinstitut.

 

16.09.11

Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte startet neues Projekt

"Stark in die Zukunft" ist ein Projekt für Jugendliche mit körperlicher Behinderung an Regelschulen oder mit
Regelschulabschluss zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der beruflichen Orientierung.

Flyer_Stark in die Zukunft.pdf
 



08.09.11

Theatergruppe im Falkenheim sucht weitere Akteure

Informationsabend am Donnerstag, dem 8. September, 18.00 Uhr, Falkenheim Hochfeld, Zeppelinstr. 4

In einer Laientheatergruppe entwickeln junge Roma und Nicht-Roma gemeinsam unter professioneller Anleitung ein Theaterstück bis zur Aufführung. Dabei übernehmen die jungen Akteure alle anfallenden Aufgaben. Das reicht von der Entwicklung des Stückes selbst, über die Erstellung der notwendigen Ausstattung und das Bühnenbild, die Betreuung der Beleuchtung bis hin zur Ankündigung
Das Theaterprojekt Therno Theatar - Junges Theater richtet sich sich insbesondere an junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren mit Zuwanderungsgeschichte, die der Volksgruppe der Sinti und Roma angehören.



 

07.09.11

WDR berichtet über prekäre Situation für Jugendarbeit

In der Ausgabe vom Dienstag, dem 06. September 2011, berichtet auch die Lokalzeit Duisburg des WDR über die Situation der Jugendarbeit in Duisburg

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_duisburg.xml

 

07.09.11

Radio Duisburg stellt Situation der Jugendarbeit dar

Unter folgendem Link könnt Ihr den Beitrag von Radio Duisburg anhören, der die Situation der Duisburger Jugendarbeit thematisiert:

http://www.radioduisburg.de/Lokalnachrichten.1381+M5eb702e9dd4.0.html

 

07.09.11

RP berichtet über Duisburgs Jugendarbeit

Die Rheinische Post berichtet nach der Pressekonferenz des Jugendrings über die fehlende Planungssicherheit in Duisburgs Jugendarbeit:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/fehlende-planungssicherheit-1.1817385

 

06.09.11

Gewerkschaftsjugend bietet Führungen, Gruppenstunden und Zeitzeugengespräch an

Im Rahmen des diesjährigen Antikriegstages hat die Gewerkschaftsjugend Niederrhein die Ausstellung „Seid wachsam“ Gewerkschafter im KZ 1933-1945 nach Duisburg geholt. Mit dieser Ausstellung wird der Widerstand von Gewerkschaftern gewürdigt, die für ihre demokratische Überzeugung verhaftet, gefoltert und ermordet wurden. Die Ausstellung ist ein Projekt der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen und der Hans-Böckler-Stiftung und kann Montag - Freitag zwischen 09:00 und 16:00 Uhr (und nach Vereinbarung) im DGB-Haus Duisburg besucht werden. Anmeldung in der DGB Geschäftsstelle 1. Etage (0203-992750).

Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten –
Mach doch mal ne Gruppenstunde!

Um Jugendverbänden und Gruppen den Besuch der Ausstellung zu ermöglichen, sind Terminvereinbarungen
nach 16:00 Uhr kein Problem. Gerne organisieren wir euch eine Führung durch die Ausstellung. Auch bietet es sich an, eure Gruppenstunde in unseren Räumen zu machen und dies mit einem Besuch der Ausstellung zu verbinden.

110901_Einladung_Ausstellung_Jugend.pdf
Hier der Einladungsflyer
 



05.09.11

Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) prangert die schleppende Bewilligung der Gelder für die Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit an

Sowohl der Jugendhilfeausschuss als auch der Rat der Stadt haben die Mittelverteilung für die Jugendverbände im Februar 2011 beschlossen.
Doch zurzeit bewilligt und schüttet der Kämmerer die Gelder für Jugendverbände nur monatlich aus. Die Finanzmittel werden vor Ort benötigt, um Angebote, Gruppenstunden, die vielen Wochenendaktionen und Eintritte für Tagesmaßnahmen durchzuführen und für Teilnehmer bezahlbar zu halten.
„Wenn der Kämmerer die momentane Bewilligungspraxis beibehält, dann erschwert das unsere Kinder- und Jugendarbeit nicht nur, sondern gefährdet sie auch“ sagt Henning Gerlach, Stadtvorsitzender des BDKJ.
Als Dachverband ist der BDKJ nicht nur selbst aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sondern gibt insbesondere die Gelder an über 60 Gruppen direkt vor Ort weiter.
„Es fällt uns aus organisatorischen Gründen extrem schwer die Gelder monatlich, in gleichen Raten, an unsere Mitgliedsverbände und Gruppen zu verteilen. Das erzeugt einen hohen Verwaltungsaufwand und eine unglaubliche Bürokratie“, kritisiert Gerlach und sagt weiter, „Die katholische Jugend benötigt Planungssicherheit und ein Prozedere, das praktisch auch anwendbar ist. Die monatliche Auszahlungs- und Bewilligungspraxis des Kämmerers ist für Jugendverbände auf Dauer nicht praktikabel.“
Besonders negativ ist für den BDKJ, dass der Kämmerer den Jugendverbänden durch die monatliche Auszahlung und Bewilligung extrem in Ihre aktive Arbeit eingreift und damit bestimmt wann der Verband Geld zur Verfügung hat um Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen. Eine langfristige und realistische Jahresplanung ist zurzeit kaum möglich. Deshalb fühlen sich Ehrenamtliche in ihrem Engagement behindert und ausgebremst.
Dabei muss sowohl die Stadtverwaltung als auch die Bezirksregierung ein gesteigertes Interesse am Ehrenamt haben. Der BDKJ fördert Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsbildung, eigenständigem Handeln und regt zu kritischem Denken an und übernimmt Tätigkeiten und Aufgaben, die die Stadt gar nicht leisten kann oder will. „Unsere Arbeit ist unbezahlbar. Niemand kann die unzähligen ehrenamtlichen Stunden, die Jugendliche und Erwachsene in die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Aktionen, Projekten und Maßnahmen investieren, finanziell vergüten“, so der BDKJ Stadtvorsitzende, Henning Gerlach.

 

31.08.11

Jugendring widerspricht Kämmerer

Die öffentlichen Äußerungen des Duisburger Kämmerers Dr. Peter Langner empfinden die im Duisburger Jugendring organisierten Verbände als Schlag ins Gesicht: Angeblich sei sich der Kämmerer der Bedeutung der Jugendarbeit durch freie Träger bewusst und werde sie nicht erschweren, so Langner. Das Gegenteil ist der Fall: „Duisburgs Verwaltungshandeln zerstört Strukturen der Jugendarbeit!“ macht Jugendring-Vorsitzende Bettina Winnig ihrem Ärger Luft. „Die Aktiven in den Einrichtungen, die Ehrenamtlichen in den Verbänden und am allerwenigsten die Kinder und Jugendlichen selbst können etwas für die Konflikte zwischen Kämmerei und Sozialdezernat rund um Einsparpotentiale.“
Weiter behauptet Kämmerer Peter Langner, dass die zeitnahe und schrittweise Erteilung von Mitteln vermeiden solle, dass Träger in ihrem Fortbestand in Frage gestellt werden. „Das Gegenteil ist der Fall: Träger, Einrichtungen und Angebote sind bedroht, weil Planungssicherheit fehlt und wir noch nicht mal sicher wissen, ob wir unsere Angestellten bezahlen können!“ argumentiert Bettina Winnig. „Die Duisburger Stadtverwaltung sieht in den Jugendverbänden, ihren Einrichtungen und den organisierten Ehrenamtlichen offensichtlich keinen Wert, den es zu erhalten gilt.“ Sie teile die Sorgen der Träger von Jugendzentren, die Angst des Personals um Arbeitsplätze und bedauert, dass Träger aufgrund der fehlenden Sicherheit Angebote zurückfahren müssen bzw. ganz aufgeben. „So werden die Kinder und Jugendlichen Opfer von Konflikten in der Verwaltung. Unsere Bitte an den Oberbürgermeister, in seiner Verwaltung Konflikte zu klären, hatte leider nicht den gewünschten Erfolg“, unterstreicht Winnig die Gesprächsangebote des Jugendrings an die Stadtverwaltung.
Bettina Winnig begrüßt, dass die Kämmerei die Gelder für September angeblich freigegeben hat. „Aber das ist kein Zustand für unsere Arbeit: Der September ist eine kleine Verschnaufpause, aber ab Mitte des Monats geht das Nachfragen, Bangen und Hoffen wieder los: Denn auch im Oktober und darüber hinaus brauchen Duisburgs Kinder und Jugendliche verlässliche und kontinuierliche Angebote.“

 

31.08.11

Kämmerer bezieht Stellung

Unter folgendem Link findet Ihr die Stellungnahme des Kämmerers zu den aktuellen Ereignissen:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Traeger-muessen-mit-Ungewissheit-leben-id5014605.html

 

30.08.11

Interview mit dem Vorsitzenden der evangelischen Jugend bei Studio 47 zu den Zukunftsängsten der Duisburger Jugendarbeit

Unter folgendem youtube-Link findet Ihr das Interview mit Gerwin Ruske von der evangelischen Jugend zur Situation für die Jugendarbeit in Duisburg:

http://www.youtube.com/watch?v=t0HT6ktJgXs

 

30.08.11

Problematik rund ums Homberger Falkenheim auch in der WAZ

Alle Interessierten finden unter folgendem Link den Bericht der WAZ-Gruppe zur Situation im Falkenheim Homberg:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/Falkenheim-Homberg-droht-Aus-id5004980.html?service=print

 

30.08.11

Rheinische Post berichtet über das von der Schließung bedrohte Falkenheim in Homberg

Unter folgendem Link findet Ihr den RP-Artikel zum bedrohten Jugendzentrum der Falken in Homberg:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/falkenheim-droht-schliessung-1.1696694?ot=de.circit.rpo.PopupPageLayout.ot

 

29.08.11

Duisburgs Kämmerer trocknet Jugendarbeit aus!

Duisburgs Jugendverbände schlagen Alarm: Bettina Winnig, Vorsitzende des Duisburger Jugendrings, kritisiert die Stadtverwaltung für das Ausbleiben von Bewilligungsbescheiden und Zuschusszahlungen für die kommenden Monate. „Jugendhilfeausschuss und Stadtrat haben im Februar den Kinder- und Jugendhilfeplan beschlossen, die Finanzierung der Jugendarbeit ist politisch gewollt!“ stellt Winnig fest.
Trotz des Willens der Politik weigert sich der Kämmerer, die Gelder an die Jugendverbände auszuzahlen. Die Stadt sei kein verlässlicher Partner mehr für die Verbände, argumentiert Winnig: „Früher gab es einen Bescheid für das ganze Jahr und Abschlagszahlungen. Damit konnte man die Einnahmen für das Jahr fest einplanen“, erklärt Winnig. „Heute dagegen kommen Bescheide und Überweisungen im Monatsabstand. Und zu jedem Monatsende hoffen wir, auch für die nächsten vier Wochen Geld zu bekommen, um unsere Arbeit für Duisburgs Kinder und Jugendliche tun zu können. Aber wie soll man beispielsweise Personal in Jugendzentren anstellen oder langfristige Projekte angehen, ohne fest planbare Einnahmen?“, fragt Winnig. Sie sieht auch Ferienlager und innerörtlichen Ferienmaßnahmen im kommenden Jahr bedroht: Wenn das Vertrauen fehle, dass zugesagte und einkalkulierte Zuschüsse auch wirklich bezahlt werden, werde kein Ehrenamtlicher die Planung einer Sommerfreizeit in Angriff nehmen. Schließlich bleibe das Risiko, auf einem Großteil der Kosten sitzen zu bleiben, wenn die Stadt die Zuschüsse nicht ausschüttet.
Jugendarbeit in Duisburg hängt vom Wohlwollen des Kämmerers ab. „Duisburgs Jugendarbeit steht auf dem Spiel, Jugendzentren, Freizeitangebote, Fortbildungen für Ehrenamtliche und vieles mehr“, fasst Bettina Winnig die Lage zusammen.
Der Duisburger Jugendring fordert für seine Mitgliedsverbände und die in ihnen organisierten 83.000 Mitglieder ein klares Bekenntnis der Stadtverwaltung zur Jugendarbeit in Duisburg, sichere und planbare Einnahmen und eine langfristige Perspektive. „Wir können keine Projekte starten, wenn wir von der Hand in den Mund leben“, so Winnig. Jugendarbeit braucht langfristige Zusagen. Daher fordert der Jugendring Planungssicherheit für einen Zeitraum von 3 Jahren. Zunächst einmal hoffen die Verbände, Gelder für den Rest des Jahres 2011 zu erhalten. „Ein paar Rücklagen gibt es zwar, aber die sind in ein paar Wochen aufgezehrt,“ stellt Bettina Winnig die Lage der Jugendverbandsarbeit dar. Sie hofft, dass Verwaltung und Politik zur Einsicht kommen, und dass auch in Zukunft Alternativen zum Abhängen auf der Straße für Duisburgs Jugendliche unverzichtbar sind.

 

29.08.11

Jugendring Duisburg gratuliert zum Zuckerfest

Am 30. August ist es wieder soweit. Der Fastenmonat Ramadan geht zu Ende und alle Muslime feiern 3 Tage lang das Zuckerfest. „Wir als Duisburger Jugendverbände möchten allen Muslimen zum Zuckerfest gratulieren“, so Ünsal Başer, stellvertretender Vorsitzender des Duisburger Ju-gendrings. „In unseren Reihen haben wir viele Verantwortliche und Aktive islamischen Glaubens und sehen es als wichtigen Beitrag für eine gemeinsame Zukunft, den Dialog miteinander auszubauen,“ so Başer.
In Duisburg leben ca. 80.000 Musliminnen und Muslime, von denen der größere Teil in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Der Duisburger Jugendring arbeitet intensiv am Thema interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit und thematisiert in diesem Zusammenhang Inklusion und Dialog. Unterstützt durch das Projekt „Ö2“ des Landesjugendrings gehen die etablierten Duisburger Verbände auf Jugendgruppen aus anderen Kulturkreisen zu. „Dialog ist die Basis zum gegenseitigen Verstehen“, ergänzt Başer, und hofft, mit dem Engagement des Jugendrings einen Beitrag zur Verständigung leisten zu können.

 

29.08.11

Homberger Falken blicken zufrieden auf Ferienprogramm zurück. doch: Sorge um den Weiterbetrieb der Einrichtung überschattet den Erfolg.

Erfolgreiches Ferienangebot im Homberger Falkenheim.
Falken und Eltern in Sorge um Weiterbetrieb der Einrichtung
- städtische Zuschüsse nur noch bis zum Monatsende sicher

Kinder haben rund elf Wochen Ferien im Jahr, Eltern aber nur sechs. Diese Erkenntnis ist so einfach wie sie alt ist. Und die Probleme für berufstätige Eltern sind ebenso altbekannt, wie unvermindert groß! Seit langem bieten die Falken in ihren Einrichtungen deswegen unentgeltliche Ferienangebote für Kinder und jüngere Jugendliche an. So auch in den diesjährigen Sommerferien. Und das natürlich auch im Homberger Falkenheim auf der Kirchstrasse. Einrichtungsleiter Mark Roorda, Ortsvorsitzender Thomas Lemkau und das ganze ehren- und nebenamtliche Team des Falkenheimes blicken jetzt auf ein erfolgreiches und schönes Ferienprogramm zurück. Und das tun natürlich auch alle die Kinder und Jugendlichen, die daran teilgenommen haben! Doch mischen sich auch große Sorgen in das Erfolgsgefühl. Der für den Betrieb trotz viel ehrenamtlichen Engagements dringend notwendige Zuschuss der Stadt Duisburg ist den Falken nur noch bis Ende August schriftlich zugesagt. Für den Fall, dass ein Bewilligungsbescheid weiter ausbleibt, denkt der Kreisverband der Falken bereits über die Schließung der altbewährten Einrichtung in Homberg nach.

Von diesen Sorgen der für die Finanzen der Falken Verantwortlichen haben die Kinder während des Sommers aber erst einmal nichts gemerkt. Auch in diesen Ferien hattendie Pforten des Falkenheimes von 10 bis 16 Uhr für alle Kinder aus dem Stadtteil von 6-16 Jahren geöffnet. Das Programm wurde erneut so gestaltet, dass dem Großteil der Kinder ein komplettes Ferienprogramm ermöglicht werden konnte, ohne große Löcher in die Haushaltskasse der Familien zu reißen. Grundsätzlich war die Teilnahme kostenfrei. Nur gelegentlich wurden kleine Umlagen für Eintritts- oder Fahrgelder fällig.

Etwa 25 bis 30 Kinder und Jugendliche haben während der Ferienwochen täglich das Falkenheim besucht und an den jeweiligen Aktivitäten teilgenommen. Allerdings nicht alle täglich und es gab durchaus Wechsel. Insgesamt haben auf diese Weise ungefähr an die 60 junge Leute das Ferienprogramm auf der Kirchstrasse wahrgenommen.

Mit allen fünf Sinnen durch die Ferien!

Das Motto des diesjährigen Ferienprogramms bezog sich auf die fünf Sinne. Das passte auch gut zu einem fünfwöchigen Programm. Und so gab es dann die Woche des Hörens, des Sehens und je eine Woche des Tastens, Schmeckens und Riechens. Passend zu den einzelnen Themen wurden ab 14 Uhr attraktive Aktivitäten, Bastelangebote und Spiele angeboten. Sofern nicht gerade der wöchentliche Ausflug anstand, wurde zunächst jeder Morgen mit einem gemeinsamen ausgewogenen Frühstück begonnen. Anschließend konnten sich die Besucher bis zum Hauptangebot des Tages die Zeit vertreiben, mit Aktivitäten wie Kicker, Darts, Brettspielen, Malen, kleineren Basteleien oder einfach mit ein paar Blödeleien mit den Mitarbeitern des Falkenheims. Jeweils donnerstags sind Themen- oder Wetter bezogene Ausflüge unternommen worden. Kino, Spielplätze in der Umgebung, Eis essen und Schwimmen waren sehr willkommene und kostengünstige Ziele während des Ferienprogramms

Möglich wurde dies alles auch durch viel ehrenamtliches und unentgeltliches Engagement. Eine große Hilfe waren dabei auch Eltern, die mit Tatkraft oft zur Seite standen und das Programm bereicherten. Das Falkenheim wird mit nur einer hauptamtlichen Kraft betrieben. "Wir können gerade einige wenige Honorarkräfte zahlen. Und von den ehemals drei Stellen für GWA-Kräfte (GWA = Gemeinwohlarbeit über die ARGE) sind uns nur zwei geblieben. Ohne die ehrenamtliche, unbezahlte Arbeit älterer Mitglieder und Unterstützer könnten wir das Angebot nicht aufrecht erhalten", so Heimleiter Mark Roorda.

Sorge vor dauerhafter Einstellung der Betriebs des Falkenheim

Doch mit ehrenamtlicher Arbeit allein lassen sich weder Heizgas, noch Material oder Lohn für die hauptamtliche Grundausstattung zahlen. Von dem durch den Stadtrat beschlossenen Betriebszuschuss wird jedoch ein Drittel vom städtischen Kämmerer zurück gehalten. Ein Bewilligungsbescheid liegt dem Kreisverband der Falken, als Trägerin der Einrichtung, nur bis einschließlich August vor. "Wir machen jetzt erst einmal zu, um in die Ferien zu gehen. Ob wir wieder aufmachen, dass aber hängt hauptsächlich vom Kämmerer ab!" So beschreibt Ortsvorsitzender Thomas Lemkau die Situation.

Die Situation der Trägerin SJD - Die Falken beschreibt Frank Witzke, deren geschäftsführender Sekretär für den Kreisverband Duisburg, der auch weitere Jugendzentren in Duisburg betreibt, so: "Nach dem Ende der schriftlich bewilligten Zuschüsse ist leider noch ein Drittel vom Jahr übrig. Und unsere Rücklagen reichen kaum aus, die Kündigungsfristen für Arbeitsverträge und andere längerfristige Verträge einzuhalten. Das bedeutet, wenn jetzt nicht schnell Bewilligungsbescheide bei uns eingehen, dann müssen von uns Kündigungen ausgehen.". Die Vermutung, dass der Kämmerer freie Träger von Jugendarbeit durch das Herauszögern von Bewilligungsbescheiden zur Aufgabe ihrer Arbeit zwingen will, liegt für die Falken nahe. "Gerade kleinere Träger und Jugendverbände wie wir, sind nicht in der Lage ein solches Risiko eingehen zu können. Dem Jugendhilfeausschuss ist das bekannt. Und sehr wohl auch dem Kämmerer. Jugendhilfeausschuss und Stadtrat stützen mit ihren Beschlüssen die Jugendarbeit in Duisburg. Doch der Kämmerer torpediert deren Beschlüsse. Und willkürlich versenkt er so im Alleingang die Strukturen von Jugendarbeit in unserer Stadt!"

Es wird Zeit das diesem Vorgehen des Kämmerers von Seiten der Politik und der Bezirksregierung Riegel vorgeschoben werden, so finden jedenfalls die Falken. Und mit dieser Auffassung sind sie überein mit dem Stadtjugendring und dem überwiegenden Teil Duisburger Kommunalpolitiker.

Ab Montag, dem29. August ist das Falkenheim leider erst einmal geschlossen.

Sollten die für Zuschüsse vorgesehenen Mittel der Stadt Duisburg durch den Kämmerer freigegeben werden, dann öffnet die Einrichtung wieder ab Mittwoch, dem 7. September montags bis freitags, jeweils von 13 bis 18 Uhr.

 

26.08.11

WDR berichtet über Risiken für Jugendarbeit

Der WDR hat einen Bericht über die gefährliche Lage für die Duisburger Jugendarbeit in der Duisburger Lokalzeit veröffentlicht. Wer Interesse an dem zweieinhalb Minuten langen Video hat, wird unter dem angegebenen Link in der WDR-Mediathek fündig.
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/07/28/lokalzeit-duisburg-jugendhilfe.xml

 

25.08.11

Evangelische Jugend fürchtet Aus für Jugendzentren

Unter folgendem Link könnt Ihr den Artikel aus der WAZ zur Situation der evangelischen Jugend in Duisburg nachlesen:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Evangelische-Jugend-fuerchtet-Schliessung-von-Jugendzentren-id4991987.html

 

25.07.11

Hat Duisburgs Jugendarbeit eine Zukunft?

Die Sommerferien haben gerade begonnen und zahlreiche Duisburger Kinder und Jugendliche nehmen an Ferienlagern, Freizeiten oder Betreuungsmaßnahmen vor Ort teil. Doch ob es Angebote in dieser Form und diesem Umfang auch 2012 noch geben wird, daran hat der Duisburger Jugendring Zweifel.

„Der verbandlichen Jugendarbeit in Duisburg fehlt die Planungssicherheit“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Duisburger Jugendrings Ünsal Başer. Dabei hätten Jugendhilfeausschuss und Stadtrat die Förderung der Jugendarbeit im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfeplans beschlossen.

Başer kritisiert, dass der Kämmerer die von der Politik beschlossenen Gelder nur in willkürlichen Abschlägen auszahle und die Verbände keinen Bescheid über das ganze Jahr erhalten. Zunächst erhielten die Verbände quartalsweise Geld, inzwischen kommt der Zuschuss nur noch in Monatsab-ständen. Da aber ein Bescheid über das ganze Jahr fehlt, können die Verbände nur hoffen, Fördermittel auch für den nächsten Monat zu bekommen, dies aber weder einplanen noch einklagen. Aber auf Hoffnung und Wunschdenken könne kein Jahreshaushalt aufgebaut werden, so Başer. Die Verbände sähen durch das willkürliche Verwaltungshandeln den Fortbestand von Angeboten, Einrich-tungen und Personal gefährdet.

Die Verzögerungen und Verschleppungen bei der Erteilung von Bescheiden führen auch dazu, dass viele Ehrenamtliche zögern, die Verantwortung für eine Ferienfreizeitmaßnahme zu übernehmen. Die Verbände setzen hier die Fördermittel der Stadt ein, um den Preis für Teilnehmer so niedrig wie möglich zu halten. Doch wenn die Bewilligung von einkalkulierten Geldern nicht erfolgt, ist der Veranstalter haftbar. Das Verhalten der Stadtverwaltung führt also dazu, die Verunsicherung unter den ehrenamtlichen Maßnahmeleitungen in Duisburg zu fördern und scheint das Ziel zu verfolgen, ehrenamtliches Engagement für Kinder und Jugendliche zu verhindern.

Daher fordert der Duisburger Jugendring von der Stadtverwaltung die Einhaltung der Beschlüsse von Jugendhilfeausschuss und Stadtrat, Planungssicherheit und nachvollziehbares, transparentes Verwaltungshandeln! Die Jugendverbände bräuchten Planungssicherheit über einen Zeitraum von drei Jahren, da bei Einrichtungen und Personal auch Verträge einzuhalten seien, argumentiert Verbandsvertreter Başer. Er begrüßt, dass Sozialdezernent Karl Janssen die Forderungen der Verbände teilt. „Aber auch der Oberbürgermeister muss Verantwortung für die Jugendarbeit in Duisburg übernehmen und seiner Verwaltung entsprechende Anweisungen geben“, fordert Başer.

Das Scheitern des Türkeiaustauschs sehen die Jugendverbände dabei als Menetekel und als Indikator für das Bestreben der Stadtverwaltung, die Jugendarbeit in Duisburg zusammen zu kürzen. Dem setzen die Verbände entgegen: „Nur mit starken Verbänden gibt es eine starke Jugend!“

 

04.07.11

Duisburger Jugendverbände sind die Ferienmacher!

Jugendverbände sind die Anbieter von Ferienfreizeiten schlechthin. Darauf macht der Jugendring Duisburg mit einer Plakatkampagne aufmerksam. Wer schon vorab am Motiv interessiert ist, kann auf www.jugendring-duisburg.de schonmal einen Blick riskieren...
Der Jugendring bietet selbst keine Ferienfreizeiten an. Interessierte Eltern können sich aber direkt an die Mitgliedsverbände wenden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auf unserer Seite in der Rubrik Mitgliedsverbände.

 

28.06.11

Jugendverbände in Sorge

Gestern tagte die Vollversammlung des Duisburger Jugendrings im Internationalen Zentrum im Innenhafen. Schwerpunkt des Treffens war der Vortrag von Jugendamtsleiter Thomas Krützberg zur Planungssicherheit für die Jugendverbandsarbeit. Dabei wurden die unterschiedlichen Auffassungen von Jugendamt und Kämmerei deutlich und ebenso die Risiken für die Jugendverbände. Anschließend diskutierten die Verbandsvertreter das weitere Vorgehen.
Anschließend stellte stellv. Vorsitzender Ünsal Baser den neuen Geschäftsführer Christian Ladda vor und berichtete über den Stand der Dinge beim Forum Satzung und der AG Jahresthema. Mit einem Kurzbericht vom 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart, an dem die Mitarbeiter teilgenommen hatten, endete die Versammlung frühzeitig, so dass alle Verbandsvertreter noch den lauen Sommerabend genießen konnten.

 

27.06.11

Jugendring beim Entenrennen knapp geschlagen

Im Rahmen des Innenhafenfests hat unser Mitgliedsverband Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM) ganz Duisburg zum Fundraising-Event "Entenrennen" in den Innenhafen eingeladen. Selbstverständlich war auch der Jugendring beim Promi-Rennen mit einer großen Ente dabei. Das technisch voll ausgereifte und ästhetisch hoch anspruchsvolle Schwimmgerät hat auch mit Abstand geführt. So konnten die zahllosen Besucher des Rennens im Innenhafen, den Jugendring und seine Mitgliedsverbände bewusst wahrnehmen. Doch nicht nur beim Fußball ist es oft so, dass man in der ersten Halbzeit vorne liegt und am Ende doch verliert: So wurde unsere in Führung liegende Ente an der Pontonbrücke regelwidrig aufgehalten: Die Jugendring-Fahne war schlicht zu hoch. Nur mit Unterstützung des THWs konnte unsere Ente das Rennen im Verfolgerfeld abschließen. Die anwesenden Vertreter aus Geschäftsstelle und Verwaltungsausschuss namens sportlich: "Dabei sein ist alles!", fasste Geschäftsführer Christian Ladda das Ereignis mit dem olympischen Motto zusammen. "Uns freut, dass der VKM mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion das Thema Behindertenarbeit in Duisburg nach vorne gebracht hat. Da sind wir doch gerne unterstützend dabei", ergänzt Ladda. Vielleicht hat die Jugendring-Ente ja 2012 bessere Chancen den Hindernissen im Parcours zu trotzen...

 

17.06.11

Neuer Geschäftsführer in der Geschäftsstelle

Seit dem ersten Juni verstärkt Christian Ladda als Geschäftsführer das Team in der Jugendring-Geschäftsstelle in der Claubergstraße. Zwar ist er kein Duisburger, dafür aber eingefleischter Verbandler.
Seine Verbandslaufbahn fing Christian mit 16 Jahren als Gruppenleiter bei den Pfadfindern der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in seiner Heimatgemeinde an. Zwischenzeitlich war er dort sechs Jahre Stammesvorstand, anschließend vier Jahre geistlicher Leiter des Pfadfinderbezirks Niederrhein-Süd und bis 2010 Kreisvorsitzender des Bundes der deutschen kath. Jugend (BDKJ) im Kreis Wesel. "Trotz der Aufgaben als „Funktionär“ ist es mir immer wichtig, den Draht zur Basis zu halten: So leite ich heute noch immer eine Jugendgruppe im Pfadfinderstamm, den ich seinerzeit mit aufgebaut habe und weiß daher, wo der Schuh vor Ort drückt", erklärt der neue Geschäftsführer seine Herangehensweise an die Jugendverbandsarbeit.

 

17.06.11

14. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart - Jugendring aktiv dabei

Vertreter des Jugendring Duisburgs haben vom 07.-09. Juni 2011 am Kinder- und Jugendhilfetag auf dem Stuttgarter Messegelände teilgenommen.
Dabei standen in Vorträgen, Workshops und Projektpräsentationen unterschiedliche Themen im Fokus: Entwicklung des Ehrenamts, Jugendarbeit im Social Web, interkulturelle Öffnung der Jugendverbände und auch Kinderarmut und Entsolidarisierung gehörten dazu.
Bereichert wurde das Kongressangebot durch die Fachmesse, auf der mit Gewerkschaften, Bildungsträgern, Jugendhilfeinstitutionen und Verbänden das ganze Spektrum der deutschen Jugendhilfe abgebildet worden ist
Am Stand der AG Großstadtjugendringe informierten die Duisburger andere Messe- und Kongressteilnehmer über ihre Arbeit.

 

01.06.11

Arbeitslos - Würdelos - Perspektivlos ? Chancen des Duisburger Arbeitsmarktes !

Das Duisburger Sozialbündnis lädt zur Diskussion am 22. Juni ein.

Medien und Politik verkünden die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt. In der Realität des Duisburger Arbeitsmarktes zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab. Nach wie vor sind über 33.000 erwerbsfähige Menschen arbeitslos. Nach wie vor gibt die Solidargemeinschaft Monat für Monat über 20 Millionen EURO aus, um den über 36.000 Bedarfsgemeinschaften in Duisburg ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. So wichtig und notwendig die Debatte und politische Auseinandersetzung um eine existenzsichernde Grundsicherung auch ist, grundsätzlich lässt sich das Problem der vom Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen nur lösen, wenn es gelingt, den Betroffenen wieder Perspektiven im Arbeitsmarkt zu eröffnen. Die Politik setzt hier mit ihrem Handeln wichtige Rahmenbedingungen.

In unserer Diskussionsveranstaltung wollen wir mit Duisburger Abgeordneten darüber diskutieren, wie sich die Situation konkret in unserer Stadt darstellt und welche Weichenstellungen insbesondere Politik vornehmen muss, um mittel- und langfristig wieder Perspektiven für diese Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu entwickeln.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen.

Termin:
22. Juni 2011 um 17 Uhr im Veranstaltungszentrum "Der kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5 in 47051 Duisburg

Anmeldungen:
Sozialbündnis Duisburg, c/o DGB-Region Niederrhein, Stapeltor 17-19, 47051 Duisburg
per E-Mail: duisburg@dgb.de
oder telefonisch: 0203/992750

Einladung Sozialbündnis.pdf
Einladung als pdf-Datei zum Download
 



31.05.11

Duisburger Jugendverbände begrüßen neue Publikation des Landesjugendring NRW

Die neue Broschüre zur JULEICA
Jugendgruppenleiter wird niemand einfach so!
Eine gründliche Schulung ist Standard bei den Jugendverbänden. Deren erfolgreicher Besuch und die ehrenamtliche Tätigkeit werden mit der Jugendleiter-Card, kurz „JULEICA“ bestätigt.

Berechtigt zur Ausstellung sind anerkannte Jugendverbände. Seit jüngstem können sie das auch online erledigen. Eine jetzt erschienene Broschüre des Landesjugendring NRW informiert darüber, wie das geht. Detailliert und zielgruppengerecht wird der Weg von der Antragsstellung bis zum Erhalt der Card beschrieben.

Die Broschüre ist auch beim Duisburger Jugendring zu erhalten. Die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Jugendring informieren auch gerne darüber, welche Bedingungen für den Erhalt einer JULEICA zu erfüllen sind oder welche Verbände Schulungen und Ausbildungen anbieten. Kontakt zum Jugendring unter 26246, mail@jugendring-duisburg.de oder direkt in der Geschäftsstelle auf der Claubergstrasse 20-22.

JULEICA Broschüre.pdf
Download der Broschüre als pdf-Datei
 



20.05.11

Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände ruft zur Anti-Atom-Demo auf!

Der Jugendring, die Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Jugendverbände fordert den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in 21 Städten bundesweit statt.

Eine Demo davon findet in Essen statt. Am 28. Mai treffen sich alle Interessierten um 11.00 Uhr vor dem Haupteingang des Duisburger Hauptbahnhofs, um dort zu sehen, wer weitere Personen über seinen Fahrschein mitnehmen kann. So können sich vor Ort auch noch Personen zusammenschließen, um Gruppenfahrscheine zu erwerben. Um 11.24 Uhr fährt die Regionalbahn RE2 auf Gleis 10 ab, die Regionalbahn RE1 fährt um 11.38 Uhr auf Gleis 12 in Richtung Essen ab.

Der Jugendring Duisburg ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration in Essen auf, welche von zahlreichen Organisationen vor Ort getragen wird. In Essen findet um 12 Uhr zunächst eine Kundgebung auf dem Kennedyplatz statt. Daraufhin wird es eine Demo zum RWE-Tower und um 15 Uhr eine Abschlusskundgebung geben.

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Gerade in dieser heißen Phase der parlamentarischen Beratungen muss der Druck von der Basis besonders groß sein um der Atomlobby entgegen zu wirken.

Der Jugendring, die Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Jugendverbände fordert die Mitglieder aller Parteien dazu auf, sich gegen eine Laufzeitverlängerung zu wenden und sich für die Stilllegung aller Atomkraftwerke einzusetzen.

Das Treffen am 28. Mai um 11 Uhr in Duisburg und die darauffolgende Demo in Essen sollen eine gemeinsame Aktion aller AKW-Gegner sein. Daher freuen wir uns über eine Beteiligung möglichst vieler Duisburger AKW-Gegner, Organisationen, Verbände, Bürgerinitiativen, Gruppen und Parteien.

Komm doch auch und demonstriere mit!

Weitere Informationen findet ihr unter www.anti-atom-demo.de oder www.ausgestrahlt.de

 

14.04.11

Konferenz der Großstadtjugendringe

Vom 01. bis 03. April fand in Düsseldorf die diesjährige Konferenz der Großstadtjugendringe statt. Bei bestem Wetter haben sich die circa 15 anwesenden Jugendringe aus ganz Deutschland gemeinsam mit dem Thema "Kooperation von Schule und Jugend(verbands)arbeit" beschäftigt. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende, an welchem die Anwesenden nicht nur produktive Arbeit geleistet haben, sondern auch eine Menge Spaß dabei hatten. Für den Jugendring der Stadt Duisburg nahmen Frank Witzke und Kathrin Bogotz an der Konferenz teil.

 

03.12.10

Ja wenn wir alle Engel wären…

Das Friedenslicht
Einladung zur gemeinsamen Friedenslichtaussendung von: DPSG, Hotspot Jugendkirche, BDKJ und Evangelischer Kirchenkreis

Dies ist keine Einladung zur nächsten Karnevalsveranstaltung sondern zur
1. stadtweiten Friedenslichtaussendung 2010, die wir unter das Motto „Engel“ gestellt haben.

Herzliche Einladung zur Teilnahme an der Friedenslichtaussendung.

Das Friedenslicht wird seit vielen Jahren von den Pfadfindern in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und in der Adventszeit in alle Welt verteilt.
Das bundesweite Thema der diesjährigen Friedenslichtaktion ist „Licht bringt Frieden“.
Wir wollen dieses Thema mit vielen großen und kleinen Engeln greifbar machen.
Was müsst Ihr tun?

Kommt gerne mit Euren Gruppen am 3. Adventsonntag um 19.00 Uhr in die evangelische Jesus-Christus-Kirche an der Arlbergerstr. in Duisburg Buchholz.

Euer Vorbereitungsteam
Patrizia Chudalla, Elke Jäger, Maren Völker, Esther Franken, Ingeborg Bongardt, Edgar de Haan, Lisa Kienen



P.S. Im Anschluss wird es ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein, Kakao und Plätzchen geben. Herzliche Einladung zum Verweilen.

Einladung Friedenslicht 2010.pdf
Einladung zum Ausdrucken
 



09.11.10

Workshop zur positiven Selbstdarstellung für junge Behinderte

Ausbildungsplatzsuche ist nicht leicht und mit einer Behinderung oft sogar noch schwerer! Der Verein für Körper und Mehrfachbehinderte bietet nun jungen Behinderten Workshops zur positiven Selbstdarstellung in Praktikum und Ausbildung an.

"Mit unseren Workshops möchten wir Euch helfen, Euch bei potentiellen Arbeitgebern positiv darzustellen und die Angst und Unsicherheit vor diesen unbekannten Situationen abzubauen" erklärt der Verein auf seiner Homepage.
Dabei werden die Jugendlichen im selbstsicheren Auftreten trainiert, lernen Stärken zu erkennen und zu präsentieren und können im Rollenspiel Bewerbungs-gespräche üben.

Der Workshop findet an 3 Termine mit je 3 Unterrichtseinheiten statt, immer von 10-13 Uhr
jeweils am 13.11./27.11. und 04.12. 2010

Kursleiterin: Martina Gremmen

Ort: Tageshaus VKM –Duisburg
Neuenhofstr. 61, 47055 Duisburg

Weitere Infos über: Martin Stötzel
Tel: (0203) 488949-95
E-Mail: martin.stoetzel@vkm-duisburg.de

20101106 W VKM - Workshop für behinderte Jugendliche zum Berufseinstieg.pdf
WAZ-Artikel zum Workshop: Interview mit Annette Käbe
 



05.10.10

Wir essen uns fit - Welternährungstag in Duisburg

Spielen und frühstücken in der Innenstadt - Und das alles während der Schulzeit!
Zusammen mit dem Deutschen Kinderschutzbund, "Unlimited" und zahlreichen anderen Akteuren, lädt der Jugendring zum vierten Mal zum Aktionstag „Wir essen uns fit!“ in die Duisburger Fußgängerzone ein. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl (über 500 Kinder) findet die Veranstaltung am 07.10. erstmalig auf dem König-Heinrich-Platz statt.

Den Schülerinnen und Schülern werden hier spielerisch die Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und Bewegung näher gebracht: sie dürfen gesundes Frühstück aus verschiedenen Nationen probieren und am bunten Programm verschiedenster Aktions- und Informationsstände teilnehmen.

Auf der 4 mal 5 Meter großen, überdachten Bühne stellen die Älteren ihr Wissen in verschiedenen Quizrunden, die von einem erfahrenen Moderator begleitet werden, unter Beweis. Attraktive Gewinne und Giveaways spornen die Mädchen und Jungen zusätzlich an, wenn sie durch verschiedene Sport-Parcoure laufen, den Zahnputztunnel durchqueren und "Melkkühe" (keine echten)melken. Zur Unterhaltung ist das WoDo-Puppenspiel und ein Bühnenprogramm vorgesehen und die LehrerInnen können sich von Ökotrophologinnen und dem Sportleistungskurs des Mercator-Gymnasiums beraten lassen.

Flyer WET 2010.pdf
Das Plakat für den Welternährungstag 2010
 



23.09.10

Einsteiger Lötkurs

Die Löttechnik ist bei der Herstellung von modernen, elektronischen Geräten unverzichtbar. Ohne Löten würden unsere Handys und Computer nicht funktionieren. Aber wie funktioniert eigentlich "Löten"?

Der Amateurfunkverein DARC e.V. bietet allen interessierten Jugendlichen einen Einsteiger Lötkurs an. In diesem Bastelworkshop aus dem Bereich Elektronik/Funktechnik können Jugendliche ab 10 Jahren die Geheimnisse des Lötens kennen lernen.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind in der PDF, die unterhalb dieses Textes heruntergeladen werden kann, zu finden.
Auch lohnt sich ein Blick auf die Internetseite des DARC e.V. unter: www.DL0DG.de

EinsteigerLötkursFlyerNEU.pdf
 



17.09.10

Veranstaltungen zum Jahresthema Kinderrechte

Pressemitteilung vom 30.09.2010

Vortrag und Workshop: Die Duisburger Jugendverbände machen sich Gedanken über die Umsetzung der Kinderrechte in Duisburg

Am 20. September feierte ganz Deutschland den Weltkindertag. Auch hier in Duisburg beteiligten sich viele Jugendverbände am beliebten Kinderfest im Innenhafen. Doch wer weiß überhaupt, das dieser Tag von den Vereinten Nationen im Jahre 1954 ins Leben gerufen wurde um die Rechte der Kinder bekannter zu machen und zu stärken?

Spätestens seit Inkrafttreten der „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ im Jahr 1992 haben Kinder einen rechtlichen Anspruch auf Schutz und angemessene Versorgung. Neben diesen Schutzrechten müssen vor allem auch die Rechte auf bestmögliche Förderung und Teilhabe in den Fokus der öffentlichen Debatte rücken.
In Deutschland gibt es eine beunruhigend ansteigende Kinderarmut. Bildung, Aufstiegschancen und gesellschaftliche Teilhabe hängen immer stärker vom Geldbeutel der Eltern und der Kommunen ab. Seit einigen Jahren erlangen zudem Verwahrlosungs- und Missbrauchsfälle traurige Bekanntheit. Dies alles hat eine intensive Debatte zur Situation von Kindern in Deutschland ausgelöst. Das öffentliche Bewusstsein für die Stärkung der Kinderrechte ist dabei signifikant gestiegen.
Wie es den Kindern geht, betrifft uns alle: als Eltern, in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, in der Schule, im Sportverein und natürlich in den Jugendverbänden, denn hier können sie sich freiwillig und selbstorganisiert aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen.
Wie werden diese Kinderrechte in Duisburg behandelt und umgesetzt? Inwiefern können Jugendverbände und freie Träger politisch und öffentlich auf die Thematisierung und den Umgang mit den Kinderrechten in unserer Stadt Einfluss nehmen? Um dieser Frage nachzugehen bietet der Jugendring Duisburg zwei Veranstaltungen an und lädt zum Reflektieren, Mitdenken und Diskutieren ein:

Am Montag 04.10. wird die Expertin Frau Dr. Ingrid Hruby von der Kindernothilfe die Kinderrechtskonvention zunächst grundlegend vorstellen und Umsetzungsmöglichkeiten für Duisburg anregen

Am 06.11. gibt es dann für alle in der Jugendarbeit Tätigen die Gelegenheit sich mit anderen über die Kinderrechte in ihrer praktischen Tätigkeit auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, wie sie das Thema noch stärker in der alltäglichen Arbeit umsetzen und in der Öffentlichkeit verankern können

Kinderrechte Flyer Doppelseite.pdf
 



24.08.10

Protest gegen pro-NRW-Aufmarsch: Keine Plattform für die rechtsextremen Populisten

Der Jugendring und seine Mitgliedsverbände rufen alle friedlichen und demokratischen Kräfte Duisburgs dazu auf, sich am Samstag den 28.08. ab 10 Uhr vor dem Rathaus zu versammeln um zu verhindern, dass pro NRW die LoveParade Katastrophe für ihre eigenen Zwecke politisch instrumentalisiert.

Der Jugendring trauert wie alle Duisburger um die Opfer der Katastrophe und sein Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Verletzten.
"Natürlich sind wir als Vertreter der Interessen von Kindern und Jugendlichen geschockt über das Geschehene und können nicht verstehen, welches Verhalten alle Beteiligten bei den Fragen nach Verantwortlichkeiten und Schuldzuweisungen an den Tag gelegt haben" beschreibt Saskia Schneider, Geschäftsführerin vom Jugendring, die Situation. "Unabhängig davon, wie der Einzelne zu der Rücktrittsdebatte steht, dürfen wir nicht zulassen, dass in dieser Form gegen demokratische Systeme vorgegangen wird, schon gar nicht wenn es aus solchen populistischen und eigennützigen Motiven heraus geschieht, wie dies die rechtsextreme, als Bürgerbewegung getarnte Organisation pro NRW nun versucht".

Deswegen unterstützt der Jugendring das Engagement des Netzwerks gegen Rechts, das zu einer Gegendemonstration aufgerufen hat.
„Wir werden nicht zulassen, dass pro NRW die LoveParade-Katastrophe für ihre Zwecke politisch instrumentalisiert" sind sich die teilnehmenden Jugendverbände einig. "Gemeinsam müssen wir am Samstag auf dem Burgplatz deutlich machen, dass es allein den demokratischen Kräften dieser Stadt bestimmt ist, wie sie ihre Probleme regeln."

Und um dem braunen Mob die Möglichkeit zu nehmen, sich vor dem Rathaus auszubreiten, hat der Jugendring zusammen mit dem DGB Niederrhein und der evangelischen Kirche eine Kundgebung angemeldet und möchte alle einladen sich zu beteiligen, damit Rechtspopulismus in dieser Stadt keinen Platz hat. Altoberbürgermeister Josef Krings wird ab 11:55 Uhr, dem symbolischen „Kurz-vor-Zwölf" zu den Teilnehmenden sprechen.

Und:"Wir werden den Platz erst wieder verlassen, wenn alle pro NRWler im Bus sitzen um dahin zurückzufahren, wo sie herkommen," fasst Saskia Schneider den Konsens der Planungsgruppe zusammen.

FlugblattWirsindDuisburgmitLogos.pdf
Flugblatt
 



02.08.10

Stolpersteine - Künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen

Am 11.08.2010 kommt der Künstler Gunter Demnig zu einer Stolperstein - Verlegung in unsere Stadt. Der Jugendring richtet sich nach den Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen."

Die letzten Vorbereitungen beim Stadtjugendring und bei den Paten sind im Gange, damit Gunter Demnig ab 10h in Duisburg mit der diesjährigen Stolperstein-Verlegung beginnen kann. Insgesamt werden die Paten mit sieben Messingtafeln auf den Gehwegen vor den letzten Wohnorten der Opfer des Holocausts gedenken. Bei seiner Tour durch die verschiedenen Stadtteile wird der Künstler von der Koordinatorin des Jugendrings begleitet. Der Jugendring übernahm, neben der Organisation und der Hilfestellung für die Paten, die in diesem Jahr erstmals angefallenen Mehrkosten für die Vorbereitung aller Verlege-Stellen.
An den letzten Wohnorten der Opfer wird Demnig auf die Paten treffen, die sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Schicksal der Ermordeten befasst haben. Besonders hervorzuheben sind die beiden Aktionen in der Halfmannstraße und in der Grünstraße, da sich hier Jugendliche freiwillig mit den traurigen Schicksalen unserer dunklen Vergangenheit auseinander gesetzt haben.
Erste Station ist der Stein für das Neumühler Mädchen Mirel Kibel, die gerade mal 6 Jahre alt wurde, als sie von den Nazi-Häschern gefasst und ins Konzentrationslager Izbica geschleppt wurde. „Die drei Fragezeichen auf der Messingplatte stehen dafür, dass ihr Schicksal danach unbekannt geblieben ist“, erklärt die Patengruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Herz-Jesu. Hätte sie es überlebt, würde es weitere Eintragungen zu ihr geben.
In der Landwehrstraße wird dem engagierten Lehrer und Vorsitzenden des jüdischen Jugendbundes Fritz Kaiser ein Stein gewidmet. Er wurde mit seiner Familie in Minsk ermordet. In der Klosterstraße möchte ein ehemaliger Duisburger an das „Fräulein Kahn“ aus seiner Kindheit erinnern, welches ihn immer so freundlich gegrüßt hat.
Eine besondere Zeremonie haben die Schülerinnen des St. Hildegardis-Gymnasiums vorbereitet, die mit ehemaligen Anwohnern eine Patengemeinschaft gebildet haben. Schon seit einem halben Jahr beschäftigen sie sich mit dem Leben und Sterben gleich mehrerer Familien und möchten diese auch Nachbarn und anderen Besuchern vermitteln. Auch an dieser Stelle sind weitere Steine für Familienangehörige möglich.

Da bei zukünftigen Stolperstein-Verlegungen für alle Opfer aus einer Familie gemeinsam die Steine verlegt werden sollen, sind weitere Paten herzlich willkommen. Gleichzeitig entschuldigt sich der Jugendring bei denjenigen, die in diesem Jahr leider noch nicht mit dabei sein können: „Ihre Wünsche zum Gedenken werden nicht vergessen und wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren viele weitere Kooperationen zwischen Einzelpaten und Jugendgruppen herstellen können“ erklärt Saskia Schneider: “Denn nur durch die Einbindung der Jüngeren kann die Erinnerung wach gehalten werden“. Durch selbst gewähltes Lernen, Spurensuche im unmittelbaren Lebensumfeld und Begegnung mit Zeitzeugen sehen Jugendliche ihre Stadt und ihre Geschichte mit anderen Augen.

Pressspiegel zur Verlegung am 11.08.2010.pdf
Eine Übersicht über die Presse-Artikel zur Stolperstein-Verlegung
 



27.07.10

Duisburg trauert um die Toten der LoveParade

Es sollte ein Fest der Liebe und der Freude werden, doch für 20 Menschen endete dieses mit dem Tod. Wir trauern mit den Angehörigen und unsere Gedanken sind bei denjenigen, die derzeit noch medizinisch versorgt werden. Die Trauer ist groß und so bereiten sich die Menschen in Duisburg mit großer Anteilnahme darauf vor, den Toten zu Gedenken.
Im Namen unseres Mitgliedsverbandes, dem BDKJ, möchten wir herzlich zum Gedenkgottesdienst für die Opfer und Verletzten der Loveparade einladen.

Aus der Pressemitteilung des BDKJ:

Mit tiefer Trauer und großer Bestürzung reagiert der Stadtvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend Duisburg auf das Unglück während der „Loveparade“. 20 Tote und mehr als 500 Verletzte junge Menschen sind Opfer des tragischen Unglücks geworden. „Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden der verunglückten Menschen“, so Katharina Schwarz.
In der in unmittelbarer Nähe zum Unglücksort gelegenen Kirche Christus König, Karl-Jarres-Str. 152 findet am Mittwoch um 20 Uhr ein Gedenkgottesdienst des BDKJ Duisburg statt.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände in Duisburg. Wir sind katholisch, politisch, aktiv und vernetzen dazu die Arbeit der katholischen Jugendverbände mit den Gemeinden, Pfarreien, kirchlichen Gruppierungen und anderen Jugendverbänden des Jugendrings Duisburg. Insgesamt übernimmt der BDKJ Stadtverband Duisburg die Interessenvertretung für ca. 3000 Kinder und Jugendliche.

 

28.05.10

Wir trotzen dem Vergessen – mit Stolpersteinen: am 11.08.2010 kommt der Künstler Gunter Demnig zu einer Stolperstein Verlegung in unsere Stadt

Jeder kennt sie und ist bestimmt schon oft in unterschiedlichen Alltagssituationen über sie „gestolpert“: die kleinen quadratischen Messingplättchen, die so harmlos auf die grausamen Verbrechen unserer Geschichte aufmerksam machen. In Zukunft, in der es keine direkten Zeitzeugen mehr geben wird, und für die junge Generation Naziverbrechen immer mehr in Vergessenheit geraten, sollen sie Brücken der Erinnerung sein zwischen Fakten und Zusammenhängen der NS-Vergangenheit, zwischen aktuellen Bezügen, gesellschaftlichen Fragen und couragiertem, demokratischem Handeln.

Der Jugendring hat die Aufgabe übernommen in diesem Jahr die Stolperstein-Verlegungen in Duisburg zu koordinieren. „Trotz der Fülle an Nachfragen, die den immer bekannter werdenden Künstler mittlerweile sogar aus dem Ausland ereilen, ist es uns gelungen, dass Herr Demnig nun am 11. August an maximal 12 Orten in Duisburg Stolpersteine verlegen wird!“, berichtet die Geschäftsführerin Saskia Schneider. „Leider befindet sich dieses Datum in den Sommerferien, wir hoffen aber, dass sich trotzdem auch viele Kinder und Jugendliche an den Aktionen beteiligen werden.“

Der Jugendring möchte neben dem wichtigen Gedenken an die Opfer des Holocaust vor allem auf die Schicksale der Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen, die ebenfalls nicht verschont blieben vor Verfolgung, Deportation und Zwangsarbeit: Aus Duisburg wurden mehr als 130 Kinder und Jugendliche in den Tod geschickt.
Gerade in der heutigen Zeit, in der es immer weniger Zeitzeugen gibt, setzen die Steine ein Zeichen wider das Vergessen.

Alle Interessierten können sich beim Jugendring (mail@jugendring-duisburg.de, oder per Telefon 26246) melden und werden dort über die Aufgaben einer Patenschaft informiert. Bis spätestens 10. Juni müssen alle Vorschläge für die Stolpersteine und deren Beschriftung gesammelt an den Künstler weitergeleitet werden.


Weitere Informationen:

Aktionen des Jugendrings zum Thema:
• Eigene Patenschaft
Begonnen haben wir 2008, in dem wir die Patenschaft für den Gedenkstein des gerade einmal zwölf Jahre alten Klaus Kaspar (zuletzt wohnhaft im Sternbuschweg 12) übernommen haben, der nach einer mehrjährigen Flüchtlingsgeschichte sein Leben im KZ Sobibór verlor.

Auszug aus der Pressemitteilung des Jugendrings vom 11.09.2008:
Zwischen Oktober 1940 und Dezember 1944 deportierten die NS-Behörden mehrere hunderttausend Kinder. Darunter auch 130 Kinder und Jugendliche aus Duisburg.
Die vom Jugendring der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit der DGB Jugend Niederrhein durchgeführten Veranstaltung mit dem Zug der Erinnerung im Februar diesen Jahres fand bei den Bürgerinnen und Bürgern großen Zuspruch. Der Jugendring möchte daran anknüpfen und übernimmt die Patenschaft für den Stolperstein von Klaus Kasper, stellvertretend für die vielen anderen deportierten Kinder und Jugendlichen aus Duisburg.

• Antrag zum Mahnmal für deportierte Duisburger Kinder
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt hat im Mai 2009 dem Antrag des Jugendrings zugestimmt, die Planung für ein Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder aus Duisburg während der nationalsozialistischen Diktatur zu übernehmen. Vor wenigen Wochen wurden die künstlerischen Entwürfe und der Gewinner der Ausschreibung Gerhard Losemann vorgestellt. Es soll 2011 auf dem neu gestalteten Platz vor dem Hauptbahnhof aufgestellt werden.

Brief+Information für Paten.pdf
 



04.05.10

Wo bleiben die versprochenen Fördermittel für die Jugendverbände?

Diese Frage beschäftigte alle Delegierten auf der letzten Jugendring-Vollversammlung. Deshalb wurde einstimmig beschlossen, einen Brief an den Oberbürgermeister, den Herrn Kämmerer sowie den zuständigen Dezernenten zu schicken.

Hier der genaue Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Herren,

der Jugendring der Stadt Duisburg hätte gerne Klarheit bezüglich der Fördermittel, die ihm die Stadt zugesagt hat und ohne die viele der Verbände in Kürze ihre Arbeit einstellen müssen.
Da der Verteilungsvorschlag, den der Jugendring für seine Mitgliedsverbände in den Jugendhilfeausschuss am 04.03. eingebracht hat, genehmigt wurde, rechneten unsere Mitgliedsverbände mit einer schnellen Überweisung der 1. Jahresrate, die zu diesem Zeitpunkt noch ausstand.
Mittlerweile müsste sogar schon die 2. Rate eingegangen sein, was aber ebenfalls nicht passiert ist.
Auf unsere E-mail-Anfrage beim Jugendamt (am 29.03.) und mehreren telefonischen Nachfragen einzelner Verbandsleitenden, wurde uns mitgeteilt, dass es auch hier keine Erklärung für die nicht erfolgten Überweisungen gebe, dass aber in den nächsten Tagen die Gelder fließen werden. Wieder ist NICHTS geschehen!

Es ist mehr als befremdlich, dass stillschweigend die zugesagten Mittel zurück gehalten werden und die Verbände ohne jegliche Planungsmöglichkeit und ohne finanzielle Hilfen seit fünf Monaten ihre Arbeit bestreiten müssen.

Vielleicht ist Ihnen nicht bewusst, welche Auswirkungen die ausbleibenden Zahlungen auf die Jugendverbände haben: Wenn nicht innerhalb der nächsten Tage etwas passiert, müssen vor allem die Verbände, die nicht auf einen starken Erwachsenenverband zurückgreifen können, ihre Angebote für die Kinder und Jugendlichen runterfahren, Personal kündigen, können ihre Mieten nicht mehr zahlen, und müssen im schlimmsten Fall ihre Arbeit komplett einstellen.

Das ist keine Art mit den freien Trägern umzugehen, deren meist ehrenamtliche Arbeit sonst gerne hoch gelobt wird.

Die Vollversammlung des Jugendrings fordert Sie deshalb auf, die zugesagten Mittel frei zu geben.

Zum Schluß verweisen wir erneut auf die Argumente, die wir schon bei unseren Protestkundgebungen gegen die Kürzungsmaßnahmen formuliert haben und die den Stellenwert der freien Jugendverbandsarbeit unterstreichen:

Insgesamt 16.747 Stunden im Jahr begleiten unsere Verbände die jungen Menschen bei ihren außerschulischen Aktivitäten. Schulungen und Weiterbildungen noch nicht inbegriffen. Im Jahr 2009 wurden 225 Veranstaltungen angeboten, die rund 3.600 Kinder und Jugendliche erreichten. In Zeiten knapper Kassen muss man sich auch fragen, welche Kosten für die Stadt entstehen würden, wenn es die Jugendverbände nicht gäbe und sie deren Arbeit auffangen müsste. Um die Arbeit der Ehrenamtlichen abzudecken, müsste die Stadt bei diesem Stundenaufkommen mindestens 400 SozialarbeiterInnen in Vollzeit einstellen, dass wiederum würde Mehrkosten in Höhe von etwa 10.400.000 € bedeuten.

Mit der Bitte um sofortiges Handeln verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,
Bettina Winnig

JR-Pressemitteilung-Brief an OB.pdf
Was die Lokalpresse dazu sagt
 



03.05.10

Der Jugendring hat gewählt

Der neue Vorstand des Jugendrings Duisburg
Bei der Vollversammlung am 29.04. fanden Neuwahlen für den Vorstand des Jugendrings der Stadt Duisburg statt, nachdem der 1. Vorsitzende Edgar de Haan von der evangelischen Jugend aus beruflichen und persönlichen Gründen von seinem Amt im März zurückgetreten war.

46 Delegierte aus 16 Verbänden wählten mit überwältigender Mehrheit Bettina Winnig von der Sportjugend als Vorsitzende. Zu ihren Stellvertretern wählten die Mitglieder der Jugendverbände mit klarer Mehrheit Ünsal Başer, Vorsitzender der DGB-Jugend und Frank Witzke, langjähriger Sekretär der SJD – Die Falken.

Weitere Vorstandsposten wurden per Mehrheitsvotum vergeben an:

Dennis Senft (Sportjugend) für den Kassierer, Annette Grave (djo- Deutsche Jugend in Europa) für die Schriftführerin, Çiğdem Gülen (DGB-Jugend), Sven Marin (Jugendrotkreuz), Manuela Bäumges (SJD – Die Falken) und Martin Müller (Naturfreundejugend) für die Posten der Beisitzer sowie Uwe Keimer (Alpenvereinsjugend) und Ralf Eikermann (Wanderjugend) als Revisoren.

Bettina Winnig freut sich über das Ergebnis und die Zusammensetzung des neuen Vorstands: „Wir werden mit diesem neuen Team wieder kreativ und produktiv für die Duisburger Kinder- und Jugendlichen arbeiten, den Jugendverbänden ein reichhaltiges Angebot bieten und ihre Interessen vor allem gegenüber der Politik vertreten“.

Außerdem bedankt sie sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit der letzten Jahre: „Edgar de Haan, Erika Schmitz, Karl Schräder und Arno Koppe, haben sich immer für die Belange des Jugendrings eingesetzt und sich in vielen Stunden und abendlichen Sitzungen ehrenamtlich engagiert“.

Aber nicht nur mit diesem eher erfreulichen Thema musste sich die Vollversammlung des Jugendrings beschäftigen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Beschwerdebrief an den Oberbürgermeister: die Stadt hat bisher immer noch keinen Euro der bewilligten Fördermittel an die Jugendverbände überwiesen, daher haben einige Verbände schon mit Problemen zu kämpfen und risikieren ihre Jahresplanung nicht aufrecht erhalten zu können. Das wiederum betrifft dann direkt die Angebote für die Duisburger Kinder und Jugendlichen. In dem Brief, der heute ans Rathaus gegangen ist fordern die Verbände die sofortige Freigabe der zugesagten Mittel.

01 J - Jugendring.pdf
Was die Lokalpresse dazu schreibt
 



05.03.10

Antrag im Jugendhilfeausschuss - Ein voller Erfolg: Konsens gegen Kürzungen!!!

Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat am Donnerstag-Nachmittag den Antrag des Jugendrings, den HSK-Vorschlag abzulehnen, einstimmig und bei nur einer Enthaltung angenommen.
Zitat aus der WAZ:
In seltener Einmütigkeit stellten sich die Politiker aller Fraktionen [...] gegen die geplanten massiven Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich.
Zitat aus der NRZ:
Geht gar nicht - das sagen nicht nur bereits seit Wochen die Jugend- und Wohlfahrtsverbände, das sagten gestern auch alle Mitglieder im Jugendhilfeausschuss und lehnten die entsprechenden Verwaltungsvorlagen ab.

"Wir sollten aber nicht zu früh Hurra rufen. Denn der Hauptausschuss bzw. der Rat der Stadt kann diesen Beschluß des Ausschusses noch ohne Weiteres übergehen."
Deswegen müssen wir weitermachen: mit vielen kleinen Aktionen und mit vielen Menschen am 22.03. zur Ratssitzung vor dem Rathaus!!!

Pressespiegel um das HSK im JHA.pdf
Pressespiegel rund um den Vollversammlungsbeschluss des Jugendrings, die Reaktionen der Parteien und den Jugendhilfeausschuss
 



04.03.10

Auch der Jugendring ruft auf zum friedlichen Protest gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD

Aufruf des Marxloher Bündnis
Mehr Infos erhaltet ihr unter "http://www.marxloher-buendnis.de"


"Die rechtspopulistische Partei Pro NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez Moschee durchzuführen. Pro NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. Rechte aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen Rechten entgegen, egal woher sie kommen!

Die rassistische Hetze von Pro NRW und NPD zielt darauf ab, die Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens für ihre Ziele zu nutzen. Während die NPD offen nationalistisch und rassistisch auftritt, versucht Pro NRW nach außen den bürgerlichen Schein zu wahren. Sie entlarvten sich jedoch selbst durch Personen in der Führungsriege, die eine einschlägige Vergangenheit haben. Hinter der scheinbaren bürgerlichen Fassade versteckt sich eine tiefe Verachtung, die sich in Wirklichkeit gegen Muslime, Migranten und anders Denkende.

Das Marxloher Bündnis hat sich 2010 wieder zusammengeschlossen, um sich gemeinsam, partei-, kultur- und religionsübergreifend, den Rechten entgegenzustellen. Der Aufmarsch der rechten Parteien ist nicht nur ein Angriff gegen den Islam, sondern zielt darauf ab, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion zu (zer)stören. Der Aufmarsch ist ein Angriff auf unsere Grundrechte und unseren Stadtteil. Das werden wir nicht hinnehmen, und stellen uns quer!

Das Marxloher Bündnis fordert alle demokratischen Kräfte dazu auf, jetzt gemeinsam mit uns die umfassende Aufklärung und Mobilisierung in den Stadtteilen und über Duisburg hinaus zu beginnen!"

 

10.02.10

AUFRUF ZUR KUNDGEBUNG GEGEN DIE SPARMASSNAHMEN BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN

Passend zu den anstehenden Fastnachtstagen fragt sich der Jugendring:
Sind denn alle jeck geworden?
An den Kindern sparen hoffentlich nur die Narren!!!


Zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden und vielen kleineren Vereinen aus der Kinder- und Jugendhilfe fordern wir:
Hände weg von Kindern, Jugendlichen und Familien!!!

Wir sind:
- Gegen die geplanten Kürzungen in der Jugendhilfe, der Jugendarbeit und bei den Jugendverbänden!
- Gegen die Schließungspläne von Jugendzentren, offenen Türen, Kitas und anderen Einrichtungen für Kids und Teens!

Dies bekennen wir öffentlich wir auf der
Kundgebung am Freitag, 12.02.2010 um 16.30 Uhr auf dem Burgplatz vor dem Rathaus

Also kommt alle ganz zahlreich, bringt alle diejenigen, die von diesen Kürzungen betroffen sind mit und lasst uns gemeinsam versuchen, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass Sparen zwar sinnvoll ist, aber gerade an dieser Stelle nach hinten losgehen würde.
Es betrifft unsere Zukunft!!!

Flyer Kundgebung 12.02. - Endversion2.pdf
Flyer zum Ausdrucken für alle, die noch etwas bewegen wollen!
 



03.02.10

Pressemitteilung: Nicht an der falschen Stelle sparen!

Unabsehbare Folgen: Die Duisburger Jugendverbandsarbeit gerät durch weitere Haushaltskürzungen an die Grenze ihrer Handlungsfähigkeit.

Als freiwilliger Zusammenschluss der Jugendverbände ist es eine der Hauptaufgaben des Jugendring, die Interessen junger Menschen und die gemeinsamen Belange der Mitgliedsverbände in der Öffentlichkeit, gegenüber dem Rat der Stadt, den Bezirksvertretungen sowie den Behörden zu vertreten: „Die geplanten Kürzungen der freiwilligen Leistungen der Stadt sind eine extreme Belastung der meist ehrenamtlich geleisteten Jugendarbeit. Es gilt zu verdeutlichen, welche Probleme und Risiken dadurch entstehen“, so der Konsens der Vollversammlung, die am vergangenen Montag zu diesem Thema tagte.
Insgesamt sind 20 Jugendverbände mit unterschiedlichen Schwerpunkten unter dem Dach des Jugendring in allen Stadtteilen aktiv. Sie sorgen dafür, dass ein breitgefächertes Freizeitangebot für Duisburger Kinder und Jugendliche zur Verfügung steht: Sportliche und spielerische Aktivitäten, kreatives und musisches Gestalten, Ferienfreizeiten, ethische und soziale Bildung sowie sehr häufig internationale bzw. interkommunale Jugendbegegnungen und Hilfestellungen beim Übergang von der Schule in den Beruf sind nur einige Aufgabenbereiche.
Und die Zahlen sprechen für sich: Rund 80.000 Mitglieder von 0-26 Jahre wurden 2009 insgesamt gezählt, dass sind knapp 65 Prozent aller jungen Duisburgerinnen und Duisburger. Diese hohe Frequenz ist nur durch die Vielzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Nach der aktuellen Erhebung sind dies über 2.500 Freiwillige.

Kürzungen zur Lasten unserer Kinder

„Kürzt man die Unterstützung ihrer Arbeit noch weiter, kommt das direkt bei den Kindern und Jugendlichen an“, so der stellvertretende Vorsitzende Marc Bergendahl. Alle Kürzungen der letzten Jahre und die nicht eingelösten Versprechen der Landesregierung 2006, in der es um eine Erhöhung der Gelder gehen sollte, haben die Möglichkeiten einer wertvollen Freizeitgestaltung bis in die einzelnen Jugendgruppen hinein enorm eingeschränkt. Weitere Kürzungen werden die Handlungsfähigkeit noch stärker einschränken und die Angebotspalette deutlich reduzieren.
Dabei belegen beeindruckende Zahlen den Stellenwert der freien Träger: Insgesamt 16.747 Stunden im Jahr begleiten sie die jungen Menschen bei ihren außerschulischen Aktivitäten. Schulungen und Weiterbildungen noch nicht inbegriffen. Hier wurden 225 Veranstaltungen angeboten, die rund 3.600 Kinder und Jugendliche erreichten. „In Zeiten knapper Kassen muss man sich auch fragen, welche Kosten für die Stadt entstehen würden, wenn es die Jugendverbände nicht gäbe und sie deren Arbeit auffangen müsste“, resümiert der Vorsitzende Edgar de Haan. Um die Arbeit der Ehrenamtlichen abzudecken, müsste die Stadt bei diesem Stundenaufkommen mindestens 400 SozialarbeiterInnen in Vollzeit einstellen, dass wiederum würde Mehrkosten in Höhe von etwa 10.400.000 € bedeuten .

Wie soll die Jugendarbeit in Zukunft aussehen?

An vielen Stellen sind schon heute Nachteile und Probleme zu erkennen, die mit einer zu geringen Finanzierung einhergehen: Offene Treffs schließen ihre Türen, die Kinder bleiben auf der Straße stehen; Ferienangebote können nur noch mit hohem Eigenanteil genutzt werden, finanziell schwächere oder kinderreiche Familien verlieren als erste; neue Jugendgruppen wie Migrantenselbstorganisationen, haben neben der etablierten Verbandslandschaft kaum eine Möglichkeit zu entstehen bzw. ihr Angebot auszubauen.

Prävention ist besser als Intervention, heißt es vor allem im Hinblick auf Jugendkriminalität und Verwahrlosung. Das ist auch das Prinzip der Jugendverbandsarbeit in Abgrenzung zur Jugendhilfe. Der Jugendring ruft dazu auf, sich gemeinsam für eine Generation einzusetzen, die es in Zeiten leerer Kassen und überschuldeter Haushalte schwerer hat als die vorherige. Und zwar nicht erst wenn es zu spät ist und sprichwörtlich „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“.

 

26.11.09

Aktionsprogramm Jugendschutz: Gegen Gewalt und ungesunde Ernährung

Keinen Stress mehr in der Jugendgruppe und gesundes, leckeres Essen in Ferienfreizeiten und Zeltlagern: Der Duisburger Jugendring bietet den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern von Jugendverbänden ab 16 Jahren auch in diesem Jahr wieder qualifizierte Schulungen an, die vor allem das Arbeiten von Jugendlichen für Jugendliche erleichtern sollen. In beiden Kursen sind noch Plätze frei.

Professionelle Hilfestellung zur Gewaltprävention bekommen Jugendliche und junge Erwachsene beim Deeskalationstraining am 5.12. von 10-18 Uhr in den Räumen des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM) in der Neuenhofstr. 61. Rechtsanwältin Melanie Meier gibt Tipps für angemessene Reaktionen auf bereits vorhandene Gewaltstrukturen und trainiert Wahrnehmung und Umgang mit eigener Gewalt. Ein Gewinn für alle, denn Kommunikations- und Teamfähigkeit werden in diesem Training nachhaltig verbessert.
In einem spannenden Wechsel von theoretischem Wissen und praktischen Trainingssequenzen geht es zunächst um das Kennenlernen und Ausprobieren von konkreten Verhaltensmöglichkeiten in Konflikt-, Bedrohungs-, und Gewaltsituationen. Außerdem werden reflektierte Positionen aufgebaut, die zu einer offensiven, aber trotzdem möglichst gewaltlosen Auseinandersetzung mit aggressiven oder gewaltbereiten Jungen, Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen führen sollen. Die Kosten für diese Schulung inklusive Mittagsessen übernimmt der Jugendring und alle TeilnehmerInnen bekommen ein Zertifikat.

Weniger bewegt, dafür aber sehr kulinarisch geht es am 14.12. von 18-21 Uhr in der Schulungsküche des evangelischen Familienbildungswerks in Duissern weiter. Unter der Anleitung von Ökotrophologin Antje Knüttel können MultiplikatorInnen der Jugendarbeit ihre Fähigkeiten im Kochen für große Gruppen aufbessern. Denn, wer kennt das nicht: In den Jugendzentren, auf Ferienfreizeiten, im Zeltlager, überall dort, wo mit und für Kinder gekocht wird existieren immer dieselben Probleme. Das Essen soll schnell und einfach, möglichst preiswert hergerichtet sein. Damit es nicht jeden Tag Nudeln gibt, wird an diesem Abend geschnippelt, gerührt und geknetet, heimlich genascht und das Ganze zu leckeren und gesunden Mahlzeiten verarbeitet. Dabei legt die Dozentin Wert auf die Vermittlung von Grundwissen und Techniken im Umgang mit gesunden Lebensmitteln für ein gutes und schmackhaftes Gelingen der Mahlzeiten. Schürzen und Tupperdosen sind selbst mitzubringen. Kursgebühren und Lebensmittelkosten übernimmt der Jugendring.

Anmeldungen für beide Fortbildungen unter: Jugendring Duisburg, Tel. 26246 oder per mail an: mail@jugendring-duisburg.de

Deeskalationstraining & Gesund und Lecker.pdf
Einladungen für beide Veranstaltungen
 



21.10.09

Interkulturelle Öffnung - Wir machen uns auf den Weg! Wo stehen wir eigentlich?

„Die Zukunft der Städte ist multiethnisch und interkulturell!“
Um diese wichtige Entwicklung auch in die alltägliche Arbeit der Jugendverbände einzubinden, lädt der Jugendring der Stadt Duisburg zur Auftaktveranstaltung am 7. November 2009 ins Haus der Jugend in Duisburg-Rheinhausen ein. MultiplikatorInnen aus den Mitgliedsverbänden beschäftigen sich mit den Fragen zur Interkulturellen Öffnung, diskutieren über Perspektiven und erarbeiten
gemeinsam neue Wege für die Jugendverbandsarbeit.

Verteilt diese Einladung in eurem Verband, damit möglichst viele kommen und alle mitreden können!!!

Auftaktveranstaltung.pdf
 



19.10.09

Ö wie Interkulturelle Öffnung

Duisburger Jugendverbände diskutieren über die Wege zur interkulturellen Öffnung.

Nach den neuesten Zahlen, die der EU-Bürgerservice Duisburg im September veröffentlichte, betrug der Anteil nichtdeutscher BewohnerInnen zu Beginn dieses Jahres 15,2 Prozent. In dieser Zahl sind die vielen MigrantInnen mit deutschem Pass und deren Kinder nicht mit gerechnet.
Die ethnisch kulturelle Heterogenität der Duisburger Bevölkerung ist überdurchschnittlich groß. Gerade in einer Stadt, die wie keine zweite schon früh mit vielen Kulturen in Kontakt trat, lässt sich die oft allgemein beschriebene Herausbildung und Realität einer sich ausdifferenzierten, multikulturellen Gesellschaft wie im Brennglas beobachten. Das entspricht der These, die das Bundesjugendkuratorium schon vor vier Jahren herausbrachte: „Die Zukunft der Städte ist multiethnisch und interkulturell.“

Um diese wichtige Entwicklung auch in die alltägliche Arbeit der Jugendverbände einzubinden, lädt der Jugendring der Stadt Duisburg zur Auftaktveranstaltung „Interkulturelle Öffnung – Wir machen uns auf den Weg! Wo stehen wir eigentlich?“ am 07. November 2009 ins Haus der Jugend in Rheinhausen ein. Zwischen 10-15 Uhr werden sich die MultiplikatorInnen aus den zum größten Teil ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedsverbänden der freien Jugendverbandsarbeit mit folgenden Themen und Fragestellungen auseinander setzen:
- eine Bestandsaufnahme erfassen: Wo stehen die Duisburger Jugendverbände bisher im Hinblick auf interkulturelle Öffnung? Wie sieht es in den einzelnen Jugendgruppen aus?
- kritische Selbstanalyse erarbeiten: Sind die Duisburger Jugendverbände offen für alle jungen Menschen? Erfüllt die Jugendarbeit den Integrationsfaktor, den sie aus ihrem Selbstverständnis, ihrem Vermögen und ihren Arbeitsformen heraus postuliert?
- Chancen und Grenzen diskutieren: Können wir eine plurale, zeitgemäße Verbandsarbeit unter Einbeziehung der Interessen aller Jugendlichen entwickeln ohne dabei in Ressourcen-Verteilungskämpfe zu verfallen?
- Zielformulierungen erstellen: Was können wir in den nächsten Jahren tun, um das Zusammenleben in einer Gesellschaft der kulturellen Vielfalt und des Pluralismus zu fördern?
Bevor dies in einzelnen Arbeitsgruppen besprochen werden soll, werden den Teilnehmern wichtige Einblicke in den bisherigen Forschungsstand und die praktische Arbeit anderer vermittelt: Der Bochumer Jugendring präsentiert seine bisherigen Wege zur Interkulturellen Öffnung, das Integrationsreferat der Stadt Duisburg wird aus seiner Arbeitserfahrung berichten und vom Institut „Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene“ (KJFE) der Fachhochschule Köln werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Herausforderungen der zukünftigen Jugendverbandsarbeit informiert.

Hintergrund der Veranstaltung - Das Projekt Ö des LJR-NRW:

Der Landesjugendring NRW begann schon 2007 mit einem dreijährigen Modellprojekt „Ö“ wie Interkulturelle Öffnung. Ziel der Arbeit ist, Jugendringe und Verbände wirksamer als bisher für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien zu öffnen. Gefördert wird das Projekt durch Mittel des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW.
Es wird als ein weiterer Baustein zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit angesehen. Dank wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut Interkult der Fachhochschule Köln und dessen Internet-Kompetenzplattform „Migration, interkulturelle Bildung und Organisationsentwicklung“ wird das Projekt professionell dokumentiert und fachlich untermauert.
Aktiv am Projekt wirken die drei Stadtjugendringe Bochum, Siegen und Wuppertal mit. Essen und Duisburg sind weitere Partner.
Interkulturelle Öffnung ist jedoch kein Universalkonzept, das für jeden Träger in gleichem Maße umzusetzen ist: Je nach ihren spezifischen, an örtliche Strukturen gebundenen Situationen gehen die Projektpartner eigene Wege zu einer kulturell-pluralistischen Jugendverbandsgemeinschaft.

 

31.03.09

Kinderrechte ins Grundgesetz

Der Jugendring der Stadt Duisburg unterstützt das Aktionsbündnis Kinderrechte.
Bitte helft alle mit und unterzeichnet die Petition des Kinderschutzbundes, der Unicef und des Kinderhilfswerks!!!
Weitere Informationen auf der Homepage des Aktionsbündnisses

Hier lang


AktionsbuendnisPlakat.pdf
 



31.03.09

Der Jugendring hat (nach)gewählt!

Bei der Vollversammlung am 24.03.2009 fanden Nachwahlen für den Vorstand des Jugendrings der Stadt Duisburg statt.
Der stellvertretende Vorsitzende Claus Optenhöfel musste aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurücktreten. 49 Delegierte aus 19 Verbänden wählten mit großer Mehrheit Marc Bergendahl (BDKJ) als Stellvertretenden Vorsitzenden. Damit tritt Marc Bergendahl von seinem bisherigen Amt als Revisor zurück.

Im zweiten Wahlgang mussten zwei neue Revisoren gewählt werden. Alexander Klein trat wegen eines längeren Auslandsaufenthaltes von seinem Amt zurück und der Revisorposten von Marc Bergendahl musste ebenfalls neu besetzt werden.
Als neue Revisoren wurden Rainer Werner (DGB-Jugend) und Sven Marin (Jugendrotkreuz) gewählt.

 

 
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